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Korsika - Insel der Schönheit

 

Korsika mit ihren reizvollen Felslandschaften und feinen weißen Sandstränden gehört zu den großen Mittelmeerinseln und ist 182 km lang, 83 km breit. Keine andere Insel im Mittelmeer ist so grün wie Korsika. Es braucht etwas Zeit diese Insel mit ihrer vielfältigen Landschaft zu entdecken. Man kann ausgedehnte Wanderungen durch das Gebirge machen und beeindruckende Schluchten besichtigen, an Wildbächen entlang laufen oder Wasserfälle bewundern. Es gibt traumhafte Strände und Meeresbuchten. Ein besonderes Erlebnis ist es auch, durch die verträumten Örtchen mit ihren vielen engen Gäßchen zu gehen. Korsika, das Gebirge am Meer, ist für uns die kontrastreichste und faszinierendste Insel, die wir bisher besucht haben.

 

L’Île Rousse, von den Korsen auch „Isula Rossa“ genannt, ist ein schönes Hafenstädtchen und einer der wärmsten Orte der Insel, da ein kleines Gebirge den Ort vor den kalten Mistralwinden schützt. Die kleine Insel, heute über einen Damm mit dem Festland verbunden, gab dem Ort ihren Namen. Der Stadt vorgelagert ist ein in der Mittagssonne rot leuchtender Felsen, auf dem sich der schönste Leuchtturm der Insel befindet. Der Felsen ist mit dem Festland verbunden, so das sich ein kleiner Ausflug zum Turm anbietet.
L’Île Rousse ist umgeben von schönen Stränden und an dem kleinen Fährhafen legen regelmäßig Schiffe aus Marseille und Nizza an. Die Straßen und Gassen von L’Île Rousse sind schachbrettartig angelegt und es gibt sehr viele Straßencafés, Geschäfte und Restaurants. Morgens kann man in der historischen Markthalle frisches Obst und Gemüse kaufen.

 

„Die Bergdörfer der Balagne“

Durch die Balagne führen zahlreiche Wanderwege und es gibt viele kleine Dörfer zu enddecken.

 

Cateri

 

Speluncato
Belgodere
Das malerische Bergdorf wirkt wie ein Adlernest auf einem Felsen. Man sollte unbedingt einen Spaziergang durch den kleinen Ort machen. Die  Aussicht auf das Meer und die Berge begeistern.

 

Das Restonica-Tal in der Nähe von Corte ist eines der berühmtesten Wandergebiete der Insel. Entlang des Restonica-Flusses mit seinem glasklaren Wasser, trifft man auf bizarre Felsformationen, wuchtige Schwarzkiefern, sowie auf eine abwechslungsreichen Vegetation.
Am Ende der gut ausgebauten, aber sehr engen Talstraße, die mit vielen Kurven durch die Gorges de la Restonica führt, befindet sich ein Parkplatz. Von hier aus geht ein Wanderweg bergauf. Nach etwa eineinhalb Stunden Aufstieg erreicht man den schönen und glasklaren Lac de Melo. Der See liegt in einem Talkessel, umgeben von Sumpfwiesen auf der einen und steilen, schneebedeckten Felswänden auf der anderen Seite. Nach Norden hat man einen traumhaften Blick zurück in das Restonica-Tal.

 

Corte - die heimliche Hauptstadt der Insel. Das Wahrzeichen der Stadt Corte ist die Zitadelle. Direkt unter den Festungstürmen der Zitadelle befindet sich eine Aussichtssplattform, von der man einen schönen Ausblick auf die umliegenden Berge hat. Unterhalb der Zitadelle drängen sich die grauen Häuser der Altstadt mit ihren engen Straßen und Gassen.

 

Einer der schönsten Flüsse Korsikas ist der im Norden von Korsika durch eine wildzerklüftete Schlucht fließende Asco. Neben der eindrucksvollen Schlucht bietet der Asco ein sehr interessantes mit dem Kajak zu befahrendes Wildwasser.

 

In dem kleinen Dorf Lama mit seinen kleinen aneinander gepreßten Häusern, engen Gassen und gewölbten Durchgängen fühlt man sich wie ins Mittelalter zurückversetzt.

 

Auf der Fahrt nach Saint Florent

 

Saint Florent liegt eingebettet zwischen der Désert des Agriates und Cap Corse. Das kleine Städtchen wird wegen seiner besonderen Atmosphäre gern das korsische Saint-Tropez genannt. Am Hafen gibt es zahlreiche Cafés, von denen man das An- und Ablegen der kleinen und großen Jachten beobachten kann.

 

Das Dörfchen Lumio in der Nähe von Calvi bietet sich für einen kleineren Spaziergang an. Man hat einen herrlichen Blick auf die Umgebung.

 

Cap Corse

Eine kurven- und aussichtsreiche Serpentinen-Straße führt um das Kap von Korsika, wie diese fingerförmige Halbinsel auch genannt wird, herum. Die wunderschöne Aussicht auf das blaue Meer und die vielen beschaulichen kleinen Ortschaften machen diese Fahrt zu einem besonderen Erlebnis.

 

 

Patrimonia

 

Nonza mit seinem historischen Wachturm, auf einem 200 Meter hohen Felsen liegend, ist vor allen Dingen durch seinen grauen Strand bekannt. Er erstreckt sich auf einer Länge von über einem Kilometer unterhalb der Häuser und des Genueserturms. Eine Steintreppe mit über 1000 Stufen führt von Nonza zum Strand. Sehenswert ist auch die Kirche St. Julie aus dem 16. Jahrhundert. Der barocke Marmoraltar sowie die Orgel stehen unter Denkmalschutz.

 

Centuri

 

Erbalunga, das charmante Künstlerstädtchen mit seinen verwinkelten Gassen.

 

Ajaccio ist die größte Stadt der Insel. Hier hat auch das Regionalparlament und der korsische Gerichtshof seinen Sitz. Die Stadt ist geprägt von klassizistischen Prachtbauten, Amtsgebäuden und schönen Museen.  Überall trifft man auf Standbilder von Napoleon Bonaparte, der 1771 in der Kathedrale getauft wurde. Das Altstadtviertel von Ajaccio mit  Geschäften und Restaurants, befindet sich unmittelbar hinter dem Hafen. Ein schönes Fotomotiv ist auch der malerische Fischereihafen mit der Zitadelle. Im Hafenviertel von Ajaccio findet man die Rue du Cardinal Fesch, eine Fußgängerzone und die Flaniermeile der Stadt.

 

Porto
Das Gebiet um Porto ist Teil des Parc Naturel Régional de Corse und wegen seiner einmaligen landschaftlichen Schönheit von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

 

Folgt man der Küstenstraße von Porto in südlicher Richtung durchquert man auf einer engen und sehr steilen Straße mit einigen Haarnadelkurven die atemberaubende Felslandschaft "Les Calanches". Durch die Erosion sind bizarre Gesteinsformationen und kleine Höhlen entstanden. Der Kontrast zwischen dem blauen Meer und den roten Felsenklippen ist hier besonders ausgeprägt. Die rot schimmernden Berge strahlen wunderschön je nach einfallendem Sonnenlicht. Die folgenden Bilder sollen einen kleinen Eindruck in die erlebnisreiche Bergwelt der Calanche geben. 

 

Bonifacio ist die südlichste Stadt von Korsika und nur 12 km von der Nachbarinsel Sardinien entfernt. Die Lage der Stadt am Rand der hohen und senkrecht ins Meer abfallenden Kalkfelsen ist atemberaubend.
Wir finden, das Bonifacio zu den schönsten Städten Korsikas zählt. Die spektakulären Lage und der Naturhafen am Ende eines tiefen Fjords, sowie die Altstadt mit ihrer mächtigen Zitadelle tragen zum Reiz von Bonifacio bei. Durch die Lage auf dem Kalksteinplateau wurde alles sehr dicht bebaut und auch die Gassen sind entsprechend eng. Eine besondere Attraktion ist die Treppe des Königs von Aragonien. Über 187 Stufen wurden schräg in den senkrecht abfallenden Felsen geschlagen, für diesen Zugang zum Meer. Am Meer kann man noch bis zu einer Höhle weitergehen.
Empfehlen können wir auch die am Hafen angebotenen Bootstouren (möglichst ein kleines Schiff nehmen). Man bekommt eindrucksvolle Blicke auf die Steilküste und die spektakuläre Lage der Stadt. Schön sind auch die Abstecher in die verschiedenen Grotten.

 

Auf der Rückfahrt von Bonifacio nach Corte noch ein kurzer Blick auf den Tavignano Fluss mit seiner historischen Brücke.

 

Leider ging diese sehr erlebnisreiche Woche viel zu schnell zu Ende.
Hier geht es nach Norwegen