Von Osten nach Nordosten

 

Von Tinos Stadt führt eine Straße an den Strand von Agios Sostis.
Etwas oberhalb des schönen langen Sandstrandes steht eine kleine Kirche mit Blick auf die Insel Mykonos. Auf der anderen Seite ist eine Feriensiedlung mit diversen Bungalows, kleinen Läden und einer Taverne.
 
An der Ostseite liegen Ai Ghiannis Portos und der Strand Laouti (Skylandar). Auch hier hat man wieder schöne lange Sandstrände. Trotz Sonne kein Badewetter im März.
 
Nach unserer kleinen Strandtour fuhren wir in Richtung Agapi. Kurz vor Agapi machten wir einen Zwischenstopp. Die beiden Imker bereiteten alles für den Frühjahreshonig vor. Wir bekamen die Erlaubnis zu fotografieren, aber mit der freundlichen Warnung Abstand zu halten.
 
Unzählige Taubentürme in einer wunderbaren grünen Frühlingslandschaft soweit das Auge reicht.
 
Das Dorf Agapi (Liebe) verdankt seinen Namen dem Schutzpatron Saint Agapitos. Am 18. August ist der Festtag des Heiligen Agapitos, ihm zu Ehren feiert man jedes Jahr ein Fest in der Kirche. 
Unterhalb des Dorfes verläuft eine Gasse, die eher wie ein Tunnel aussieht. In diesem Tunnel ist auf der rechten Seite ganz versteckt ein Kafenion. Durch den kleinen Fluss, der durch das Dorf führt, gibt es eine auffallend grüne Vegetation. Außerhalb des Dorfes gibt es sogar noch eine alte Wassermühle.
Da mir die freilaufenden, bellenden Hunde etwas Unbehagen verursachten, haben wir den Ort schnell wieder verlassen.

 

Es ging zurück nach Komi und dann zum Ormos Kolimbithra. Zwei wunderschöner Sandstrände die durch große Felsen geteilt sind. Der Lagunensee mit seinem dichten Schilf beheimatet seltene Vogelarten, Enten und Schildkröten. Auf der anderen Seite tummeln sich im Sommer die Windsurfer.
 
In dieser wunderbaren Ruheoase konnte man es bei strahlendem Frühlingswetter trotz Wind gut aushalten.
 
Am späten Nachmittag fuhren wir nach Aetofolia. Im Hotel hatten wir den Tipp für die Taverne Kouvaria in der Dorfmitte von Aetofolia bekommen. Im März ist nur am Wochenende geöffnet. Bei Niko und Katarina gibt es sehr gute griechische Hausmannskost.
Die Artischocken mit Kartoffeln und Möhren und auch alle Vorspeisen waren superlecker.
Katarina hatte Namenstag und so saßen wir noch eine ganze Weile zusammen am offenen Kamin. Im Laufe des Gesprächs stellten wir überraschenderweise fest, das wir einen gemeinsamen Kölner Bekannten haben - manchmal ist die Welt doch klein. Mikro Kosmos, wie Katarina sagte.

 

Fazit: die Taverne Kouvaria ist ein echter Geheimtipp und in keinem Reiseführer zu finden.
 
Nach einer erlebnisreichen Woche ging es mit der Blue Star zurück nach Piraeus. Eine Übernachtung im Piraeus Dream Hotel, ein leckeres Abendessen in der kleinen Taverne Refene unweit des Hotels und schon saßen wir am nächsten Morgen im Flugzeug nach Hause.
 

 

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