Tinos 2016

Tinos im März mit Wolken und Sonne.

 

Wenn ich eins nicht mag, dann ist es lang anhaltendes regnerisches kaltes Wetter. Was macht man dagegen? Wir hatten noch Resturlaub und buchten kurzfristig einen erstaunlich preiswerten Flug von Frankfurt nach Athen mit idealen Flugzeiten. Weiter ging es von Rafina mit der Theologos (Fast Ferries) nach Tinos und dort kamen wir pünktlich um 21.20 Uhr an. Tage zuvor hatte ich schon das Wetter auf Tinos incl. des Karnevalsumzuges beobachtet und so erwarteten wir  schöneres Wetter als daheim.
 
Da im März noch nicht soviele Unterkünfte geöffnet sind, buchten wir ein Studio in den Vincenzo Family Rooms mit Heizung und Frühstück.
Die hübsche kleine Anlage liegt ruhig in einer kleinen Seitenstraße ca. 200 m vom Hafen. Das Frühstück ist sehr umfangreich und lässt keine Wünsche offen. Die Heizung funktionierte zwar nicht (vermutlich war das Öl zu teuer ;-), aber die neue Klimaanlage sorgte dafür, dass es warm genug war.

 

Wie erhofft - strahlender Sonnenschein am nächsten Morgen.

Blick auf Tinos Stadt

Im März haben nur wenige Tavernen auf Tinos geöffnet. Am Mittag und am Wochenende sind viele Lokale geöffnet, aber am Abend ist die Auswahl begrenzt. Zum Glück hatte die kleine Taverne "To Koutouki tis Elenis" jeden Abend geöffnet. Man sitzt gemütlich in dem alten Bruchsteingewölbe, da ein großer Ofen für die nötige Wärme sorgt. Das Essen hat uns sehr gut geschmeckt und über die Preise konnten wir im Gegensatz zu einem bestimmten Reiseführer nicht meckern.
Unterhalb der Taverne befindet sich auch noch ein sehr nettes kleines Café. Dort gibt es nicht nur div. Getränke und Kaffee, sondern auch einen sehr leckeren Tee, der nicht in einen Teebeutel gepresst wurde.
Wer gerne Fisch essen möchte, dem empfehle ich die Taverne Agkyra, hinter dem Spielplatz am Hafen. Nettes Besitzerpaar, der Fisch war hervorragend und zu einem günstigen Preis. Immer sehr gut besucht, selbst in der absoluten Vorsaison.
 
In bester Urlaubslaune schlenderten wir durch die Stadt und stellten fest, das hier schon alles nach Frühling aussah. Überall wurden schon Pflanzen für die Gärten angeboten, die Katzen tummelten sich auf den Straßen und trotz anhaltender Krise überall freundlich lächelnde Gesichter.
 
Ein Blick auf die Kirche der Panagia Evangelistria, die wir später noch ausführlich besichtigen werden.

Panagia Evangelistria

 

Wunderschöne Blüten im Frühling

 
Jeden Tag bieten ein paar Bauern an ihren Marktständen in der Nähe des Hafens frisches Gemüse und Kartoffeln an. Da meine Vorräte von Kapern und Kapernblättern zur Neige gingen, hoffte ich hier auf Nachschub. Direkt am ersten Stand kaufte ich je ein Glas Kapern und Kapernblätter und traute dann meinen Augen nicht. Er hatte tatsächlich Gläser mit Kritamou (Meerfenchel), das wir bisher immer nur von Maria auf Anafi bekommen hatten.
Seit 2012 gibt es die Brauerei Nissos auf Tinos (Eparchiaki Odos Tinou- Ormou Agiou Ioanni ) Gebraut wir Nissos Pilsner, Nissos Lager Bier und Dunkles Pilsener.
 
Nicht nur auf Mykonos lebt ein Pelikan, sondern auch  auf Tinos und zwar im ortsansässigen Fischladen. Der Fischhändler, die Katzen, der Pelikan und nicht zu vergessen die Fische leben hier scheinbar in einer friedlichen Symbiose.

 

Hier geht es weiter zur Panagia Evangelistria.