Quer über die Insel

Nach soviel Kultur ging es weiter zum Kap Markési westlich vom Flughafen. Von oben schöne Aussicht, aber auch teilweise militärisches Sperrgebiet.


Viel besser zum Baden geeignet ist der idyllische Sandstrand von Ágios Pétros, der eingebettet in einen Pinienwald liegt. Außer ein paar Wildcampern ist man dort in der Nachsaison völlig ungestört. Im Wasser muss man allerdings auf kleine Felsbrocken achten.
Erwähnenswert ist auch die Taverne Ágios Pétros ca. 500 Meter hinter dem Strand. Hier gibt es Gemüse und Salat aus dem eigenen Garten und der selbstgemachte Käse schmeckt nach mehr.
Wir fuhren weiter durch eine wunderschöne Pinienlandschaft Richtung Atsitsa, einem kleinen unscheinbaren Küstenort mit einer ehemaligen Erzverladestation.
Die Straße von Atsitsa nach Ágios Fokás führt  durch einen leider im Juli 2008 abgebrannten Pinienwald. Vereinzelt zeigt sich schon, dass die Natur sich erholt. Der dortige menschenleere Strand war zwar schön, aber durch die abgebrannten Bäume im Hinterland wirkte alles etwas trostlos.
Weiter ging es hoch in die Berge zur Kirche Ágios Panteleimon. In der Kirche befindet sich die Ikone des heiligen Panteleimons, dem Schutzpatron der Ärzte. Vorsichtshalber haben wir ihm dort eine Kerze angezündet - man kann ja nie wissen.
Vom Kirchplatz hat man eine tollen Blick auf die Bucht von Péfkos und auf die Berge im Süden der Insel. Dort oben kann man es schon eine Weile aushalten und die Ruhe geniessen.

Der wunderschöne Sandstrand von Péfkos mit seichtem klaren Wasser ist umringt von vielfarbigen Oleanderbüschen. Auf der linken Seite sind Liegeplätze für Boote und eine Taverne.

Ein schöner Platz, um einen Tag ausklingen zu lassen.

 

Oberhalb der Chora, am Fuße des Ólympos kann man sehr gut wandern und phantastische Ausblicke genießen. Hier findet man eine Vielzahl von kleinen Kirchen und Kapellen. Schön geschmückt war die kleine Einraumkirche Ágios Merónas.

 

 

In idyllischer Lage am Ólympos, die Kirche Ágios Dimitrios.

 

Linaria gehört zweifelsohne zu den beschaulicheren Hafenorten. Hektisch wird es erst, wenn die Fähre ankommt, da mit den großen Fährschiffen auch eine Vielzahl von großen Schwerlastern (Marmor) transportiert werden. Aber schon nach kurzer Zeit ist das Chaos vorbei und in den beschaulichen Ort kehrt die Ruhe zurück. Die Tavernen in Linaria sind ohne Ausnahme sehr gut, was sich besonders  bei den Seglern, die selbst in der Nachsaison oft die Insel besuchen, herumgesprochen hat.
Auf einem Hügel oberhalb des Hafens liegt das unsererseits beliebte Café Kávos. Auf mehreren Ebenen gibt es Sitzmöglichkeiten mit tollem Blick auf den Hafen und das Meer. Im Wasser dümpeln Wasserliegen und von September bis Oktober kommen Delphine und große Thunfische bis in die Hafenbucht. Das Café Kavos hat aber noch eine Besonderheit. Bei jedem Einlaufen der "Achilles" erklingt die Melodie "Also sprach Zarathusta" eine sinfonische Dichtung von Richard Strauss, frei nach Friedrich Nietzsche, über die ganze Bucht. Dieses Schauspiel gönnt sich der Wirt vom Kávos seit 1994 jeden Sommer.

 

Fliegende Gäste am Café Kávos.

 

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