Sifnos 2009

 

Wir kamen mittags mit der Fähre aus Piräus im Hafen von Sifnos an. Schnell verließen wir mit unserem Mietwagen den wolkenverhangenen Hafen von Kamares und fuhren Richtung Apollonia.

 

Unsere Unterkunft sollte in der Nähe von Faros liegen, was sich letztendlich als Trugschluß herausstellte. Kap Napos liegt doch ein gutes Stück entfernt von Faros. Die etwas in die Jahre gekommene Anlage hatte aber immerhin Meerblick und bot uns jeden Morgen einen schönen Sonnenaufgang.

 

Trotz des Nachtfluges nach Athen und der Schifffahrt am frühen Morgen wollten wir uns doch schon einmal in Faros umschauen. Eine Kleinigkeit essen und die spärlichen Sonnenstrahlen dieses Tages geniessen - erst Mal ankommen - dachten wir uns. Auffallend war, das uns das Essen von einer unfreundlichen Bedienung regelrecht auf den Tisch geknallt wurde. Das hatten wir in Griechenland noch nicht erlebt. Mittelmäßiges Essen, überzogene Preise gepaart mit Unfreundlichkeit, wir bezogen erst einmal unser Feriendomizil und gingen schlafen. Vielleicht hatte die Bedienung in der Taverne ja nur einen schlechten Tag gehabt.
Am nächsten Tag machten wir uns wieder auf den Weg nach Faros. Der kleine Fischerhafen lag friedlich in der Morgensonne.
Vom Strand in Faros führte uns ein Pfad an einer alten Verschiffungsanlage vorbei, und dem Blick auf den Leuchtturm von Faros, hinüber zur Panagia Chrissopigi.

 

Die Panagia Chrissopigi liegt auf einem niedrigen ins Meer führenden Felsen. Eine Legende erzählt, daß Piraten ein paar Frauen, welche die Kirche besuchen wollten, verfolgten. Die Jungfrau Maria aber schickte ein heftiges Erdbeben. Die Halbinsel spaltete sich von Sifnos ab und die Piraten blieben dort zurück, die Frauen waren gerettet. Heute verbindet eine kleine Brücke den Felsen mit Sifnos.
Die Lage der Kirche ist wunderschön - angetan hat es uns wie so vielen schon vor uns sicherlich das Taufbecken aus Marmor. Folgt man den seitlichen Stufen abwärts kann man dort ungestört sitzen und auf das Meer schauen.


Hier geht es weiter nach Apollonia und Artemónas.