Die Inselerkundung

 

Auf Schinoussa soll es 17 Strände geben. Ich glaube die wichtigsten Strände haben wir gefunden. Zum Tsigouri Beach läuft man von der Chora ca. 10 Minuten. Dort befinden sich auch die Grispos Villas. Am Strand gibt es auch einige Tamarisken, die etwas Schatten spenden.
Der Livadi Beach liegt am südlichen Dorfausgang unterhalb unserer Unterkunft Galini. Man läuft ca. 10 Minuten hinunter an den Strand. Der Rückweg dauert etwas länger, da es nur bergauf geht. Schöner langer Sandstrand mit ausreichend Schatten. Die Strandtaverne war Anfang Juni noch geschlossen.
Nach unserem Test der ersten beiden Strände machten wir uns am nächsten Tag auf den Weg nach Messaria. Wir wanderten vorbei an abgeernteten Feldern, der einzigen Tankstelle von Schinoussa und einer Ziegenherde. Soviele Getreidefelder haben wir zuletzt auf Limnos gesehen.
Das kleine Bauerndorf besteht aus der Kirche Evangelista und ein paar Häusern. Kaffee gab es leider auch keinen, da die Taverne noch geschlossen war.
Von Messaria kommt man innerhalb kurzer Zeit an den kleinen Sandstrand Psili Ammos. In der kleinen Bucht lässt es sich gut aushalten, wenn nicht mal eben wieder ein Mensch am Strand Sand für sein Haus abbaggert.
Die Doppelbucht des Fikio Beach liegt nördlich von Messaria. Man läuft eine Viertelstunde auf einer Staubpiste zum kleinen Strand mit ein paar großen Felsen. Seltsamerweise waren an diesem Strand, an dem wir das Wasser nicht so schön fanden, die meisten Leute anzutreffen.
Ganz versteckt an der Nordküste liegt die Bucht von Gerolimnionas. Vor dem Ortsschild von Messaria biegt man links ab, nach ca. 500 Metern nochmal links auf einen Feldweg. Der Feldweg endet an einem großen Metalltor, man betritt aber rechter Hand durch das Loch in der Mauer (s. Bild) die Ziegenweide. Dort muss man sich den Weg wirklich suchen. Der einzige Anhaltspunkt - irgendwie muss es bergab gehen. Am besten hält man sich links, am Anfang noch ca. 15 Meter oberhalb der Steinmauer, auf halber Höhe dann direkt links an der Steinmauer entlang bis unten. Nach der Steinmauer kann man dann zwischen ein paar kleinen Felsbrocken nach unten steigen. Von dort aus geht es fast ebenerdig noch ein paar Schritte zum Strand. An dem schönen kleinen Strand haben wir niemanden angetroffen. Einzig der in einer Ecke aufgeschichtete Plastikmüll störte die Idylle.
Die Vegetation von Schinoussa.
Im Osten der Insel befindet sich der Foudana Beach etwas nördlich vom zweigeteilten Almiros Beach. Beide erreicht man von Panagia in gut 25 Minuten.
Hinter der Kirche in Panagia führt eine Straße an einer "griechischen Geflügelfarm" vorbei, in etwa 2,5 km in den Süden der Insel bis zum Ormos Lioliou. Dort ist die Insel zu Ende und man genießt am Strand Ruhe pur.
Nach sechs Tagen Schinoussa waren wir gut erholt und machten uns mit der Skopelitis auf den Weg nach Koufonissi.

 

Hier geht es weiter nach Koufonissi.