Santorin 2010

 

Auch wenn die Zeichen für Griechenland in diesem Jahr nicht so günstig standen, wollten wir auf unseren Griechenlandurlaub nicht verzichten. Wir flogen mal wieder nach Athen, landeten um 2.00 Uhr und mußten feststellen, das sich unser Weiterflug nach Santorin von 6.00 Uhr auf 9.00 Uhr verschoben hatte. Naja - ein Streik wäre schlimmer gewesen und eine Übernachtung am Flughafen Eleftherios Venizelos kann ja auch seine Reize haben? Als rheinische Frohnatur läßt man sich nicht erschüttern und sucht dann eben den CD-Laden im Flughafen auf und erweitert seine griechische CD-Sammlung um weitere 5 CD´s.
Die Mietwagenübergabe auf Santorin durch Santo Motors klappte hervorragend und weiter ging es mit dem Mietwagen nach Pyrgos.
Dort hatten wir abseits vom Santorin-Trubel in Donna's House ein sehr schönes Zimmer mit Panoramablick und mit reichhaltigem Frühstück gebucht.
Bei diesem schönen Hotel handelt es sich um ein original nachgebautes Herrenhaus aus dem Jahre 1850. Alle Zimmer haben einen schönen kühlen Marmorboden. Im blumengeschmückten Innenhof mit Springbrunnen kann man gemütlich frühstücken. Dieses kleine Hotel mit seinem freundlichen und hilfsbereiten Besitzerpaar können wir allen, die etwas ruhiger wohnen wollen, sehr empfehlen.
Pyrgos ist mit ca. 360 Höhenmetern der höchste Ort und die ehemalige Inselhauptstadt von Santorin. Von der Platia im Ort führen schmale verwinkelte Gassen, Treppen und Bogendurchgänge, vorbei an kleinen Souvenierläden mit byzantinischer Musik und dem Geruch von Räucherstäbchen, die ein sakrales Ambiente vermitteln sollen, zum mittelalterlichen Kastro. An den beiden älteren Herren vor dem Eingang des Kastros kommt man nicht so leicht vorbei. Einer preist seinen Santorinwein an und der Andere präsentiert sich grinsend für ein Foto auf seinem Esel. Beides natürlich gegen ein kleines Entgelt. 
Oben am höchsten Punkt von Pirgos angekommen kann man in Franco's Café das Panorama genießen, oder die spärlichen Reste des ehemaligen Kastelli besichtigen.
Das kleine verwinkelte Dorf Megalochóri haben wir im vorbeifahren entdeckt, da uns die schönen Glockentürme aufgefallen sind. Nicht so spektakulär, aber schön für einen kleinen Spaziergang am Abend.

 

Auf unserer Suche nach dem weniger touristischen Santorin haben wir in Exo Gonia unterhalb der Kirche Àgios Charálambos eine etwas versteckt liegende kleine rustikale Taverne gefunden. Das Essen war wirklich hervorragend und zu einem angenehmen Preis, incl. eines schönen Ausblickes von der gemütlichen Terrasse auf Kamari und das Meer. Es versteht sich von selbst, dass hier auch an zwei Abenden unser sehr nettes Mini-in-Greece Treffen mit Christine und Frank stattfand.



Hier geht es weiter zum Kraterrandweg.