Die nördlichen Bergdörfer

 

Von Kámpos hinauf führt die Serpentinenstraße entlang der Obstplantagen und Weinberge in das urwüchsige Bergdorf Vourliótes. Schön, dass alle fahrbaren Untersätze am Ortsrand geparkt werden müssen.
In den Gassen mit den schönen alten Erkerhäusern habe ich wieder viele schöne Fotomotive entdeckt. Die Einfachheit des Lebens im Dorf und die Zufriedenheit der Menschen waren oft spürbar und machen einen dann oft auch etwas nachdenklich.

 

Die schöne neu gestaltete Platia bildet das Zentrum des kleinen Dorfes.


Die vorherrschende Farbe des Dorfes war unverkennbar ein strahlendes Blau. Beim Genuß eines gut gekühlten Frappés fiel uns dann noch diese wunderschöne Nestbauhilfe auf.



 

Weiter ging es zum südwestlich von Vourliótes gelegenen ältesten Kloster der Insel: Monti Vrontá.
Das Kloster wurde beim großen Brand 2000 schwer in Mitleidenschaft genommen. Die Restaurierungsarbeiten am Kloster sind immer noch nicht abgeschlossen. War also keine Besichtigung möglich?
Da das Tor nur mit einem kleinen durchgezogenen Ast verschlossen war, schlichen wir uns mit ein paar anderen Neugierigen in den Klosterhof.

 

So wie es aussah, wird die Restauration noch eine Weile andauern. Hoffentlich sind die Arbeiten irgendwann fertig und das Kloster wieder zu besichtigen. Leider läßt sich die verbrannte Natur in der Umgebung des Klosters nicht so einfach wiederherstellen, aber Oleander und Blumen erobern sich ihren Platz schon zurück.

 

Auf dem Rückweg folgen wir der Straße links hinab zur Pnakas-Quelle mit der kleinen Kapelle.
Ein romantischer Ort mit einer hübschen Taverne. Das Trinkwasser für die Taverne kommt direkt aus den drei Quellen.

 

Weiter geht es zu unserer Wanderung durch das Tal der Nachtigallen nach Manolátes.