Kokkári und Samos Stadt

 

Kokkári mit seiner hübschen Hafenpromenade und den vielen Terrassentavernen hat immer wieder zu einem Bummel eingeladen. In einer Taverne sitzend mit Blick auf die kleine Halbinsel - so konnte man den Tag entspannt genießen.
Der kleine Ort vermittelt mit seiner bunten und heiteren Atmosphäre richtige Urlaubsstimmung und zahlreiche Fotomotive.

 

Ein Besuch des Archäologischen Museums in Samos Stadt, welches aus dem Altbau und einem Neubau besteht, durfte natürlich im Programm nicht fehlen. Im Neubau werden Skulpturen aus dem bedeutenden Heiligtums Heraion, welches in der Nähe von Pythagório zu finden ist, ausgestellt. Im Altbau findet man eine Vielzahl von Funden aus prähistorischen Siedlungen, sowie geometrische und archaische Keramiken aus den Jahren 670-710 v.Chr. Aus dem Heraio in klassischer Zeit werden Schrifttafeln, Gebälkstücke und schwarz-figurische Keramiken aus dem 6.Jh.v.Chr. ausgestellt.
Auch der Museumswärter schien sich über jeden Besucher zu freuen.

 

Das Gruppenmonument einer Familie "Geneleos-Gruppe" wurde am Nordrand der "Heiligen Straße" im Heraion gefunden. Die Gruppe stellte offenbar den Stifter mit Familie dar.

 

Die kolossale Statue des Kouros aus dem Heraion ist der Besuchermagnet des Museums.

 

Der Torso dieser Statue wurde 1980 bei Aus-grabungen an der "heiligen Straße" im Heraion gefunden. In der Nähe fand man Jahre später auch den Kopf und den linken Oberschenkel. Ursprünglich hat diese 4,75 Meter (!) hohe Statue aus grau-weiß gestreiften Marmor am Nordrand der "heiligen Straße" gestanden, und war das Werk eines samischen Künstlers. Die Statue war ein Weihgeschenk für die Göttin Hera. Wen aber der Kouros mit seinem unergründlichen Lächeln darstellt, ist bisher unbekannt. Einer neueren Theorie zufolge könnte der kolossale Kouros einen Heros als mythischen "Stammvater" des Geschlechtes des Isches darstellen.
Inzwischen hat man Bruchstücke eines weiteren Riesenkouros gefunden.

 

Bei diesen schönen Füßen kann man sehr gut sehen, wie die Statuen früher in ihrem Sockel befestigt wurden. Der Zwischenraum wurde einfach mit Blei ausgegossen.

 

Hier geht es weiter zum Südosten der Insel um Pythagório.