Rhodos-Stadt 2016

Unser Plan für Juni waren zwei Tage Rhodos und anschließend weiter nach Karpathos, aber mit den Plänen und der Wirklichkeit ist das immer so eine Sache.
Startbereit saßen wir um 15.00 Uhr in der Maschine von AirBerlin und warteten....kein Abflug wegen einer Schlechtwetterfront. Endlich um 17.30 Uhr durften wir Deutschland verlassen und landeten mit erheblicher Verspätung um 22.00 Uhr auf dem Flughafen von Rhodos.
Koffer holen, ab ins Taxi, das klappte gut und so standen wir wenig später vor dem Hotel Anastasia, wo wir schon erwartet wurden.
Das schöne kleine Hotel, welches ruhig und etwas zurückgesetzt von der Straße liegt, hat alle unsere Erwartungen erfüllt.
Der Hunger trieb uns zu später Stunde noch in die von unserem Vermieter empfohlene Taverne Rodofagia, in der wir auch sehr gut gegessen haben.
 
Am nächsten Morgen machten wir uns nach einem ausgiebigen Frühstück mit Kaffee, Saft und allem Anderen, was ein gutes Frühstück ausmacht, auf den Weg zum Hafen, um unsere Fährtickets für die Prevelis nach Karpathos zu holen.
Umgeben von dicken mittelalterlichen Mauern - die Altstadt von Rhodos. Beeindruckend und so ganz anders, wenn man die Altstadt durch eines ihrer Tore betritt. Die Vielzahl der historischen Plätze, die verschiedenen Moscheen, und mittendrin Restaurants, Bars und hunderte Touristen.
Da es noch recht früh am Morgen war, hielt sich die Anzahl der Touristen noch in Grenzen und die Geschäfte hatten gerade erst geöffnet.
Rund um den Hippokrates-Platz mit Eulenbrunnen befinden sich viele Tavernen und ab Mittag dürfte es voll werden. Hier beginnt auch die "Shoppingmeile".
Wir machten eine kurze Rast und schauten, was um uns herum passiert. Das "Frühstück" der vierköpfigen Familie neben uns verschlug mir zuerst die Sprache und ließ mich dann ganz schnell zum Fotoapparat greifen. Dagegen war selbst der "erhängte" Pirat harmlos ;-)
Wir ließen die Shoppingmeile hinter uns, vorbei an der Ibrahim Pascha-Moschee, die kurz nach der türkischen Eroberung 1531 erbaut wurde und die älteste Moschee der Stadt ist.
Weiter ging es zum ehemaligen Amts- und Wohnsitz des obersten Ordensritters - dem Großmeisterpalast. Der Palast wurde im 14.Jh. erbaut. Mehrere Erdbeben haben ihm zugesetzt und eine Explosition hatte ihn fast vollständig zerstört. Die Italiener ließen den Palast wieder aufbauen, nur das von zwei mächtigen Rundtürmen eingefasste Haupttor ist noch im Original erhalten.
Der Uhrenturm aus dem Jahre 1852 ist die höchste Erhebung in der Altstadt und kann auch besichtigt werden. Auch in der turbulenten Altstadt findet man noch ruhige und idyllische Plätze. Ein Rückzugsort für gestresste Katzen.

 

Gegen Mittag strömen uns immer mehr Touristengruppen mit Schilderträgern entgegen und schnell verlassen wir durch das nächstliegende Tor die Altstadt.
Die Altstadt von Rhodos ist malerisch, aber auch sehr kommerziell. Für Juni war es aber nicht überlaufen und man konnte zumindest in den Vormittagsstunden viel ungestört besichtigen. Einen Tag Rhodos fanden wir zu wenig und vielleicht kommen wir irgendwann wieder.

 

Am Abend gingen wir nochmal sehr gut im Rodofagia essen.
Die Fähre nach Karpathos ging morgens um 5.00 Uhr. So starteten wir am nächsten Morgen mit einem Frühstückspaket und dem durch unsere Vermieter online bestellten Taxi Richtung Hafen und damit Richtung Karpathos.