Ankunft auf Patmos und Besichtigung der Chora

 

Wir kamen morgens um 9 Uhr mit dem Flying Dolphin auf Patmos an und waren sehr gespannt auf das, was uns erwarten würde, da unsere Informationen über Patmos sehr unterschiedlich waren.
Es standen einige Zimmervermieter am Hafen, u.a. ein altes, etwas armselig wirkendes Mütterlein mit einem Korb voller Kräuter. Irgendwie hatte ich Mitleid mit ihr. Völlig überflüssig, wie wir später erfuhren, denn Ihr gehören die meisten Häuser auf Patmos. So kann man sich irren :-)
Wir hatten ein Studio in schöner Hanglage oberhalb von Skala mit Blick auf das Meer gebucht, incl. traumhaftem Sonnenauf- und -untergang, wie wir später feststellen konnten. Susi vom SeaView erwartete uns auch schon am Hafen. Nach einer herzlichen Begrüßung bezogen wir erst mal unser neues Feriendomizil.
Nachdem wir die Koffer ausgepackt hatten, versorgte uns Susi bei einem Frappé erst mal mit allen wichtigen Tips, u.a. an welchen Tagen die Kreuzfahrtschiffe anlegen (dann wird es zeitweise etwas voller auf der Insel), sowie Mietwagen, gute Tavernen, Sehenswürdigkeiten und schöne Strände.
Später machten wir einen kleinen Rundgang durch den Hafenort Skala und unser Auto haben wir dann zu einem sehr guten Preis bei Tassos gemietet. Nach einer kleinen Stärkung mit griechischem Salat und einem kalten Mythos wanderten wir den alten Fußweg hinauf nach Chora.
Beeindruckend fanden wir die einzigartige Architektur, die weißen Herrenhäuser, hinter dessen Türen sich so manche Überraschung verbarg. Wenn man Glück hatte, stand eine Tür offen und es bot sich ein Blick in herrliche Innenhöfe.
Einige meiner Lieblingsmotive waren die Türen und die schönen Türklopfer.
Am Ortseingang gab es natürlich auch Kafenias und ein paar kleine Läden. Stundenlang kann man durch die engen Gassen mit den vielen Arkaden gehen. Man entdeckt immer wieder neue Fotomotive, christliche Gedenktafeln und viele Torbögen mit mystischen Zeichen aus byzantinischer Zeit.
Die engen verwinkelten Gassen, Torbögen und kleinen Stufen die wiederum in andere Winkel der Chora führten, hatten für mich einen besonderen Reiz, den ich versucht habe in meinen Fotos einzufangen.

 

Hier geht es weiter zum nächsten Tag.
Die Höhle der Apokalypse und das Johanneskloster.