Strände, Klöster und viele Schmetterlinge

 

Unterhalb unserer Ferienwohnung lagen die schönsten Strände von Paros: der Golden Beach und der New Golden Beach, auch Nea Chrissi Akti genannt. Der einen Kilometer lange und breite Sandstrand Golden Beach und der große Surfstrand New Golden Beach, wo sich auch ein Surf Club befindet, liegen fast nebeneinander. Hier kann man nicht nur surfen lernen, sondern es gibt auch noch eine Tauchschule.
 
Ganz ruhig gelegen ist der kurz hinter Drios liegende Pyrghaki Beach. Hübsch anzusehen mit der kleinen Kapelle und den Fischerbooten, aber zum Baden nicht unbedingt geeignet.
 
Agios Theodhori stand auf dem Wegweiser in Aspro Horia und der Weg führt neugierige Menschen über eine üble Schotterpiste zum Kloster (nie wieder diesen Weg!). Auf der Rückfahrt stellten wir fest, das der etwas längere Weg von Aliki über Kamari wesentlich besser zu befahren ist. Da es sich um ein orthodoxes Frauenkloster handelt, haben Männer, aber auch anders gläubige Frauen keinen Zutritt. Trotzdem bat uns die nur griechisch sprechende junge Nonne in ein Nebengebäude mit vielen Sitzgelegenheiten, die auf große Besucherzahlen deuten ließen. Wir bekamen Wasser und Loukoumi gereicht, hinterließen eine kleine Spende und verabschiedeten uns freundlich. Vor dem Kloster langweilte sich eine Schar Ziegen.


 
Der kleine Fischerort Aliki verfügt über einen 150 Meter langen Ortsstrand und mindestens eine gute Fischtaverne. In der Taverne To Balcony mit der ins Wasser hinaus gebauten Terrasse haben wir gerne gesessen. Es gab große Portionen und der Fisch war immer frisch. Die frittierten Baby-Calamares waren super lecker.
 
Hinter Pounta führt eine Straße in die Berge zum großen Nonnenkloster Christos Dasou. Außer der schönen Aussicht gibt es nicht viel zu sehen, da auch dieses Kloster keine nicht-orthodoxen Besucher einlässt. Die oberhalb des Klosters liegende imposante Kirche Agios Arsenios wurde nur durch Spenden finanziert. Leider war auch sie verschlossen.
 
Das Schmetterlingstal Petaloudes liegt östlich der Straße von Aliki nach Parikia. Die grüne Oase liegt an einem Berghang inmitten von Zypressen, Orangen-, Zitronen-, Granatapfel- und Olivenbäumen. Auf dem Areal befinden sich mehrere Wasserquellen und erzeugen die nötige Feuchtigkeit für die Schmetterlinge.



Von Juni bis September kann man die  Nachtfalter aus der Familie der Bärenspinner hier antreffen. Angezogen werden sie durch das in der Feuchtigkeit sehr gut gedeihende Efeu. Auch wenn man sich sehr leise und vorsichtig auf den schmalen Pfaden bewegt, schreckt man  immer wieder die empfindlichen Tiere auf. Die Falter im Flug zu fotografieren ist fast unmöglich, gerade dann zeigen sie aber ihre orange Färbung. Obwohl das Areal sehr artgerecht angelegt ist, kam ich mir doch wie ein Störenfried vor. Vielleicht sollte man diesen Tieren mehr Ruhezonen gönnen und die Wege reduzieren.
 
Auf dem Rückweg vom Schmetterlingstal machten wir noch einen Badestopp am Sandstrand von Parasporos.

 

Hier geht es weiter quer über die Insel.