Loutra und Pali

 
 
Von Mandraki bis Loutra sind es nur zwei Kilometer, die man leider an der Straße entlanglaufen muss. Der Miniort besteht aus einem kleinen Fischerhafen und dem Kurhaus der Insel. Hier kann man auch als Tourist heilsame Bäder in schwefelhaltigem Wasser nehmen. Da geöffnet war, haben wir uns in dem  Kurhaus etwas umgesehen und fühlten uns in längst vergangene Zeiten zurückversetzt. Immerhin wurde das Kurhaus schon 1872 erbaut. Neben dem Kurhaus gibt es noch eine kleine Taverne mit Außenterrasse. Ein Geheimtipp von Inselkennern.
 
Pali ist der zweite Küstenort der Insel und der Ankerplatz für viele Segler. Selbst Ende September/Anfang Oktober kamen jeden Tag noch neue Segler in den kleinen Ort.
Wer Ruhe vor den Tagestouristen sucht, findet in Pali ein paar Übernachtungsmöglichkeiten, gute Fischtavernen, einen kleinen Lebensmittelladen und sogar einen Bäcker. Wir haben gerne im Captain's House gegessen, aber auch die anderen Tavernen kann man empfehlen.
Uns hat Pali gut gefallen und trotz der vielen Segler geht es hier noch sehr ruhig und beschaulich zu. Außerdem hat Pali einen sehr schönen langen Sandstrand zu bieten. Wir sind gerne in Pali gewesen - nur der Wind hätte manchmal etwas weniger wehen können.
Am Ortsende von Pali steht eine im 19. Jahrhundert erbaute Kurbadeanlage mit einem Hotel. Die Gebäude sehen aber nur von weitem im Sonnenlicht schön aus. Aus der Nähe betrachtet ist es eine Bauruine.
 
Kaum beachtet ist die der ehemaligen Kuranlage gegenüberliegende Kapelle Panagia Thermiani. Der Eingang ist etwas versteckt. Eine Treppe führt hinab zu den Fundamenten einer römischen Therme und einem massiven Felsen. Die kleine Kirche wurde 1871 erneuert und verfügt noch über alte Wandmalereien.
 
An der Küstenstraße entlang führt der Weg zum Lies-Beach. Hier war fast nie eine Menschenseele zu sehen. Ein abgestellter Kantinenwagen und ein langer schattenloser Sandstrand, auf dem einzelne kleine Felder zum Schutz der Schildkröten-Gelege abgesteckt waren. Am Ende der Straße führt ein schmaler Pfad hinüber zum Pachia Ammos, einem weiteren gut 300 Meter langen Sandstrand.
Hier im Osten von Nisyros gibt es keine Ansiedlungen mehr. Ein paar einzelne Häuser, Kühe die den Gemüsegarten plündern und Landschaft, die Spuren von früherem Bimsabbau aufweist.
 
 
Hier geht es weiter nach Emborio und Nikia.