Ausflug zu den südlichen Stränden

 

Wir fuhren durch die frühere Inselhauptstadt Zefira nach Paliorema einer ehemaligen Sulphur Mine, in der bis zu ihrer Stilllegung in den sechziger Jahren Schwefel gefördert wurde. Den Geröllweg zur Mine kann man nur zu Fuß abwärts laufen. Dabei kann man aber den tollen Blick auf die Berge und das Meer genießen. Auffallend war auch das viele Heidekraut, welches hier in dieser Geröllwüste wuchs. Außer einem sehr schönen Strand mit feinem gelblichen Sand und smaragdfarbenem glasklaren Wasser gibt es dort alte Bergwerksanlagen mit allerlei verrotteten Arbeitsgeräten, sowie einige intakte Loren zu besichtigen.
Wir fuhren weiter nach Paliochóri. In der Taverne Sirocco aßen wir zu Mittag. Bekannt ist die Taverne für ihre spezielle Zubereitungsart der Speisen. Man nutzt die heißen Erddämpfe zum Kochen, einige Gerichte werden in einer Art natürlichem Ofen unter der Sandoberfläche gegart. Wir entschieden uns aber für einen griechischen Salat mit dem leckeren einheimischen Käse, anstelle des obligatorischen Fetakäse und überbackene Auberginen. Obwohl der Strand mit Liegestühlen und kleiner Strandbar gut besucht war, hat er uns nicht besonders gefallen, aber zum Essen sind wir noch mal hingefahren.
Nach einer gemütlichen Mittagsrast fuhren wir zurück in Richtung Zefira, am Airport vorbei und bogen dann auf der Küstenstraße nach links Richtung Provatás ab. Ein Kilometer vor Provatás führt links eine Straße zu den schönen Stränden von Firipláka und Tsigrádo. Rechts liegt der idyllische Strand von Firipláka. Mit seiner traumhaften Felsenkulisse ist er leider kein Geheimtipp mehr.  Ende September war er noch sehr gut besucht, besonders  von Familien mit ganz kleinen Kindern, da das Wasser an einigen Stellen ganz flach ist.
Auf der linken Seite endet der Weg auf einem Kap. Tief unten liegt der Strand von Tsigrádo. Der "Weg" führt steil abwärts und dort ist man dann auch fast allein.
Nach vielen erlebnisreichen Tagen auf Milos ging es  am nächsten Morgen mit dem Flugzeug von Milos nach Athen. Von dort traten wir dann unsere Heimreise an.



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