Milos 2009

 

Wir kamen mittags auf Milos an und telefonierten zuerst, ob in unserer Wunschunterkunft noch ein Zimmer frei wäre. Nachdem uns dies bestätigt wurde, wollten wir uns auf den Weg nach Pláka machen. Einfacher gedacht als getan. Der Bus war weg und Taxis schien es auf der Insel zu diesem Zeitpunkt keine zu geben. Irgendwie war der Wurm drin - zumindestens an diesem Tag. Am Morgen hatten wir noch auf Sifnos eine Stunde lang unseren Vermieter aus dem Bett klopfen müssen, der anscheinend kein Geld von uns wollte. Das gleiche Spiel hatten wir dann noch bei der Rückgabe unseres Autos. Die Dame erschien 15 Minuten vor Abfahrt der Fähre nach Milos. Egal - Hauptsache die Sonne schien wieder, alles andere würde sich schon ergeben.


 

Endlich kam ein Bus und brachte uns hoch nach Pláka. Wir waren begeistert, als wir aus dem Bus stiegen. Hier gefiel es uns. Leider stellte sich heraus, das es in unserer Wunschunterkunft doch kein Zimmer mehr gab. Da standen wir nun in der Gasse von Pláka und ich sinnierte, über eine Bestellung beim Universum. ;-) Es hat tatsächlich geklappt. Nico der Tavernenwirt vom O Foras vermietete uns eine kleine Wohnung. Zwar kein Meerblick, dafür aber Blick auf das Kastro.
Die Koffer waren schnell ausgepackt und wir machten uns auf den Weg das Dorf zu erkunden. Im unteren Ortsbereich befindet sich in einer klassizistischen Villa das Archäologische Museum. Ein Besuch lohnt sich.

 

Von der Hauptkirche des Ortes hat man einen herrlichen Blick auf das Meer und viele Besucher genießen hier auch den abendlichen Sonnenuntergang.
Unterhalb der Kirche führt eine kleinen Seitengasse zur Panaghia ton Rodon. Erbaut im Jahre 1823 von einem französischen Konsul und anscheinend wurde sie gerade renoviert. Der Gründer der Kirche, Louis Brest, liegt in der Kirche und seine Frau auf dem Kirchhof begraben.
Nach einem ausgiebigen Spaziergang durch die verwinkelten Gassen von Pláka gab es zum Abschluß einen dieser fürchterlich leckeren Kuchen und einen griechischen Kaffee.

 

Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Bus nach Adamas und mieteten wir uns ein Auto bei Happy Ride. Anschließend machten wir uns auf den Weg die Insel zu erkunden.
Anmerkung: Die Busverbindungen auf der Insel sind auch in der Nachsaison noch sehr gut.

 

Auf dem Weg nach Pollónia.