Agios Metamórfosis



Die Meteora Klöster, Rückzugsorte der Mönche, um sich hier ganz auf ihren Glauben zu konzentrieren, wurden zwischen dem 12. und dem 15. Jahrhundert erbaut. Insgesamt soll es 24 Klöster gegeben haben. Kaum zu glauben, das Mönche in schwindelerregender Höhe über dem Abgrund schwebend diese Gebäude errichtet haben. In den letzten Jahrhunderten verfielen die meisten Klöster. Es sind noch sechs Klöster erhalten, die man auch besichtigen kann. Die Klöster, die heute eher den Charakter eines Museums haben, werden aber immer noch von Mönchen oder Nonnen bewohnt.

 

Die Klöster öffnen allgemein um 9.oo Uhr, aber als wir um 8.30 Uhr am größten bewohnten Meteora Kloster Metamórphosis eintreffen, stehen dort schon drei Busse und eine lange Menschenschlange steht wartend auf den Stufen zum Kloster hinauf. Die Frage, wie es hier im Sommer aussieht, möchten wir uns gar nicht stellen.

 

Am Eingang ein prüfender Blick, ob wir angemessene Kleidung tragen, denn in allen Klöstern gilt eine strenge Kleiderordnung (die Schultern sollten bedeckt sein, Männer lange Hosen und die Frauen längere Röcke tragen.) Man kann aber auch ein paar formschöne „Ersatzteile“ ausleihen. Aufgrund der Größe und der vielen Räume verlaufen sich die Menschenmassen in dieser Klosteranlage. Besichtigen kann man wie in einem Museum einen Küchenraum, einen Lagerraum mit Weinfässern, eine Werkstatt und besonders sehenswert der große Speiseraum der Mönche. Etwas mehr Zeit sollte man sich für die Besichtigung des Museum mit Ikonen, Gewändern, Grabtüchern, Messkelchen, Malereien und vielen Dokumenten von hohem historischen und künstlerischen Wert nehmen. Das prächtigste Gebäude ist die Hauptkirche mit zwölfseitiger Kuppel. Das Hauptschiff ist gut erleuchtet und mit Gemälden bedeckt. Für die genaue Erkundung der Kirche würde man Stunden benötigen. Unser Highlight und das von vielen anderen Menschen, die sich zu diesem Zeitpunkt in der Kirche aufhielten, war ein Chor aus der Ukraine, die mit wunderschönen Stimmen in Begleitung ihres Paters gesungen haben.

 

 

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