Agia Roussánou




Man hat schon einen ein Gefühl von Ehrfurcht, wenn man den riesigen Felsblock umwandert und auf die Felswände mit dem in schwindelerregender Höhe liegenden Kloster blickt. Die hölzerne Brücke die über dem Abgrund zum Nonnenkloster führt bereitete einigen Menschen doch leichte Probleme beim Überqueren. Am Eingang des Klosters umwehte einen der Duft von Oregano, welches man neben vielen anderen Kleinigkeiten wie Handarbeiten, selbstgemachte Marmeladen, Lesezeichen mit gepressten Wildblumen und diversen Ikonen im Klostershop erwerben konnte. Mit dem Erlös durch den Verkauf ihrer selbst hergestellten Sachen und den Eintrittsgeldern versuchen die Nonnen das Kloster und die Kirche vor dem Verfall zu retten.
Leider gab es in diesem Kloster nicht viel zu besichtigen, da viele der früheren Schätze geplündert oder zerstört wurden. Die Anbauten unterhalb der Felsen waren für Besucher leider verschlossen. Besonders schade fanden wir, dass die wunderschönen Wandmalereien in der Kirche durch die Feuchtigkeit leider sehr gelitten haben.


Abschließend noch ein paar Anmerkungen: Die Klöster sind ganzjährig geöffnet und jedes Kloster hat an einem anderen Tag Ruhetag. Die genauen Öffnungszeiten bekommt man im Touristenbüro in Kalambaka. Man sollte sich bei Interesse schon mehr als nur einen Tag Zeit für die Besichtigung der Klöster nehmen. Die Nachmittagsstunden sind teilweise besser zum Fotografieren der Klöster geeignet.


Für uns ging es am nächsten Tag weiter in Richtung Pilion.