Die Meteora-Klöster 2008

 

Wir fuhren von Volos durch die fruchtbare thessalische Ebene, (so stand es zumindest im Reiseführer) 120 langweilige Kilometer in Richtung Trikala. Diese Strecke zieht sich unendlich und bis Larissa gibt es nur Industriegebiete zu sehen. Von Larissa bis Trikala hat die Strecke landschaftlich außer Korn- und Baumwollfelder auch nicht viel zu bieten. Man möchte einfach nur ankommen. Aus diesem Grund nahmen wir dann auch die Umgehungsstrasse von Trikala nach Kalambaka. Dort verbesserte sich unsere Laune sofort, denn der Blick auf die Meteora Felsen war mehr als nur beeindruckend. Diese riesigen Felsblöcke, spitzen Türme und mehrere hundert Meter hohen Felsnadeln - das waren also die Wunderwerke der Natur. Nach dieser langweiligen Anreise hatten wir plötzlich das Gefühl in einer anderen Welt zu sein.
Langsam fuhren wir weiter in das kleine, beschauliche Dorf Kastraki, das in einer Talsenke umgeben von den Meteora Klöster liegt.
Im Gasthaus Plakjas bekamen wir für die nächsten Tage ein schönes großes Zimmer mit Balkon und Blick auf den Kirchturm und die Meteora Klöster.
Da wir für die Besichtigung der Klöster ein paar Tage eingeplant hatten, gingen wir an diesem Nachmittag erst einmal auf Entdeckungstour. Wir fanden Granatapfelbäume, Schildkröten und seltsame Bäume.
Wir entdeckten verlassene Eremitagen ......
... seltsame Bergformationen und waghalsige Kletterer.
Mit diesen ersten Eindrücken von einer traumhaften Landschaft, mit immer neuen faszinierenden Blicken auf die "schwebenden Klöster", gingen wir zum Abendessen zurück in die Taverne Plakjas, wo es leckeres Souflaki vom Grill und griechischen Salat gab.


Am nächsten Tag besuchten wir das Kloster Agios Metamórfosis