Lipsi 2017

 
Bereits im September 2015 waren wir fünf Tage auf Lipsi, die uns in schöner Erinnerung geblieben sind.  Unsere Wunschunterkunft hatten wir vorsorglich schon sehr frühzeitig gebucht, da wir 14 Tage auf der Insel bleiben wollten, und so standen wir wieder mitten in der Nacht auf dem Flughafen Köln/Bonn. Pünktlich um drei Uhr ging unser Flug und nur wenige Stunden später saßen wir auf der fast leeren Fähre nach Kalymnos. Leider mussten wir feststellen, dass es das kleine Frühstückscafé in Hafennähe nicht mehr gibt. Dort hat sich nun eine Autovermietung niedergelassen.
Mit der Dodekanisos Express ging es um 11.40 Uhr weiter nach Lipsi.
Mitte September - strahlender Sonnenschein auf Lipsi bei fast 30 Grad. Zu Hause hatten wir schon die Heizung eingeschaltet. Herrlich - so konnte es bleiben.
Die Begrüßung mit unserem Vermieter war herzlich und wieder waren wir die letzten Gäste für dieses Jahr in seinem Haus. Der Kühlschrank war zu unserer Freude auch schon gefüllt, Koffer auspacken, umziehen - angekommen. Zwei Wochen Lipsi.....acht Bücher hatte ich im Gepäck, für den Fall, dass es langweilig werden sollte.
 
Ein Bummel durch das kleine Dorf und die Feststellung, dass sich fast nichts verändert hat. Die alten Damen in der kleinen Bäckerei sind vollzählig versammelt und auch hier werden wir freundlich begrüßt. Ob sie sich tatsächlich erinnern?
Die beiden Supermärkte sind geöffnet und das Obst und Gemüse sieht frisch aus. Es gibt einen neuen Schmuckladen und gegenüber vom Supermarkt hat ein kleiner Laden mit Gewürzen und Tee aufgemacht. Die Auswahl dort ist groß und die Preise sind günstig, um die Vorräte daheim aufzufüllen oder zu erweitern. Unten am Hafen sitzt immer noch der unermüdliche Schwammverkäufer. Seine Geschichte, dass er früher Schwammtaucher auf Kalymnos war, wird er uns sicherlich wieder erzählen :-)
 
Wir bummeln am Hafen entlang weiter bis zum Ortsstrand, dem Liendoú Beach. Ein Bad im warmen Meer. Daheim ist es kalt und es regnet seit Tagen. Was haben wir für ein Glück!
 
Es gibt eine weitere Neuerung. Die Taverne Manolis Tastes ist im oberen Dorf umgezogen und hat sich vergrößert. Vor zwei Jahren sind wir dort gerne essen gewesen. Das neue Ambiente ist chic, fast alle Tische sind reserviert und die Kochmannschaft hat sich vergrößert. Manolis begrüßt uns persönlich und ein Blick in die Küche ist auch immer noch möglich. Leider war das Essen eine herbe Enttäuschung. Schade - die ehemalige kleine Taverne in der Gasse ist Vergangenheit.
 
Nach dem Essen ging es noch in die Ouzerie Sophokles, wo wir Bekannte aus der Schweiz angetroffen haben. Normalerweise sehen wir uns oft im Juni auf Anafi. Bei Ouzo, Mezedes und netten Gesprächen haben wir den Abend ausklingen lassen.

 

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