Die Einsiedeleien

 
Der Vorteil der kleinen Insel ist, dass man alle Strände zu Fuß erreichen kann. Der Kambos Strand liegt 600 Meter vom Hafen entfernt und war unser erstes Ziel am frühen Morgen bevor wir die Straße Richtung Platis Gialos hinauf wanderten.
 
Die Einsiedeleien waren unser Ziel. Wir gingen den Weg wie vor zwei Jahren, nur dieses Mal ohne Besuch der Kirchenanlage Pende Osiomartyres (Die fünf Märtyrer), auf der Betonstraße steil abwärts zum Kimissi Strand. Es war dort immer noch schön, vor allem bei diesem Traumwetter.
 
Ab hier führte uns der Treppenweg nur noch nach oben, Richtung Pano Kimissi. Nach ein paar Fotostopps sind wir endlich oben angekommen. 
Ein Betonmischer steht seitlich auf dem schönen Aussichtsplatz. Alles deutet auf Bautätigkeiten hin
und wir stellen fest, dass die kleine Kapelle durch einen Anbau mit Backofen erweitert wurde. Vermutlich gibt es beim nächsten Kirchenfest frisch gebackenes Brot. Wir machen eine kleine Mittagspause und genießen die tolle Aussicht, bevor wir uns auf den Rückweg machen.
Unten, wieder auf dem Fahrweg angekommen, beschließen wir noch bis zum Platis Gialos weiterzulaufen.
Am Strand ist es schön, das Wasser glasklar und warm. Die Enten meiden inzwischen die Strandlaken und tummeln sich lieber im Wasser. In diesem Jahr haben wir Glück, denn die Strandtaverne ist noch geöffnet und das Essen ist sehr gut. Da lohnt sich der Weg hierher auf jeden Fall.
 
Auf dem Rückweg laufen wir nicht den Weg hinunter zum Hafen, sondern bleiben auf der oberen Straße. Wir wollen noch einen Blick auf den Mersini Strand werfen. Er sieht von oben recht idyllisch aus, aber unten angekommen stellen wir fest, dass der Strand auf der linken Seite ohne Kletteraktionen nicht zugänglich ist. Der Weg hat sich aber trotzdem allein wegen der schönen Aussicht auf beide Seiten der Insel gelohnt.
 
In der Taverne O Pefko gibt es immer noch sehr leckeres Essen, egal ob mit Fisch- oder Fleischgerichten.
 
Hier geht es weiter zu den Stränden.