Lipsi 2015

 
Wer früh auf einer Insel ankommen will, muss auch früh aufstehen. Trotzdem - Abflug um 3.00 Uhr morgens ist eine unmenschliche Zeit, aber dafür landeten wir schon um 7.00 Uhr auf Kos. Der Vorteil war: Alles noch überschaubar an diesem unübersichtlichen Flughafen, was sich innerhalb kürzester Zeit, wie wir später erfuhren, ändern sollte. Nur schnell die Koffer und nichts wie weg. Wir fuhren nach Mastihari und von dort mit der kleinen Ilias T nach Kalymnos. Im Vivaldis am Hafen gab es dann ein gutes Frühstück und den ersten griechischen Kaffee. Ursprünglich war geplant, das wir Katharina und ihre Mutter auf der Fähre treffen, aber wie wir per SMS erfuhren, herrschte bei den späteren Flugankünften Chaos am Flughafen Kos und so ging es nur für uns mit der Dodekanisos Express weiter nach Lipsi.
Morgens abfliegen und mittags bei strahlendem Sonnenschein schon auf Lipsi - schöner konnte es nicht sein. Michalis hatte uns ein Taxi zum Hafen geschickt und trotzdem mussten wir uns die Plätze fast erkämpfen. So schnell hatte ich noch nie meine Koffer verstaut und im Taxi gesessen. Platzrecht :-) Ja - es gibt nur zwei Taxis auf Lipsi (an diesem Tag nur eins) und die Griechen gehen nun mal nicht gerne zu Fuß. Nach einer Rundfahrt durch das Dorf - schließlich mussten noch zwei andere Personen abgeliefert werden - kamen wir bei Michalis an und bezogen unser schönes Apartment, welches mitten im Dorf liegt.
Nach zwei Stunden Schlaf waren wir soweit wieder fit, um ein wenig das Dorf zu erkunden. Im Ort gibt es ein paar Tavernen, ein Postamt, eine kleine Bäckerei und diverse kleine Läden.
Wir schlenderten hinunter zum Hafen, vorbei am Bildnis der Nike, und schmunzelten über die farbliche Gestaltung einiger Fischerboote. Ja - Lipsi ist halt anders - ursprünglich - farbenfroh und gemütlich.
Es gibt drei Ouzerien am Hafen, die am Abend immer von den Seglern stark frequentiert wurden. Wir entschieden uns am ersten Abend für die Ouzerie Sophokli. Hier gab es zum Ouzo kleine Scheiben gegrillter Octopus.
Die entspannte Abendstimmung am Hafen und ein späteres Abendessen rundeten unseren ersten Abend auf Lipsi ab.
  • Der Hafen von Lipsi mit Blick auf die Panagia ti Mávri (Mitrópolis).
Obwohl wir einen sehr langen Tag hinter uns hatten, machten wir uns erst am späten Abend auf den Weg in unser Apartment.



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