Limnos - Lemnos 2011

 

"Limnos ? Wo wollt ihr hin" ? - Wir blickten in fragende Augen, als wir unser Urlaubsziel nannten.
- Die Vulkaninsel Limnos (auch Insel des Hephaistos genannt) liegt im Zentrum der Nordägäis zwischen der Halbinsel Athos im Nordwesten und der türkischen Küste im Osten. Mit einer Fläche von ca. 477 km² ist Limnos die achtgrößte Insel Griechenlands. Der Hauptort und Hafen ist Myrina - ursprünglich Plaio Kastro (Alte Burg) genannt. Später bekam die Stadt den schönen Namen Myrina, nach der Frau von König Thoas benannt oder vielleicht auch nach der Amazone Myrina, deren Grab man vor Troja fand. Lemnos ist von Mythen und Sagen umgeben und im Buch "Geheimnisvolles Lemnos" erfährt man viel über die Insel.
Wir kamen Ende September nach vielen schönen Tagen auf Chios mit dem Inselhüpfer von Sky Express auf dem kleinen Flughafen von Limnos an. Unseren Mietwagen suchten wir vergebens. Ein Telefonat mit dem Autovermieter ergab, dass er das Auto nicht zum Flughafen bringen würde, da er bereits am frühen Morgen schon einmal auf dem Flughafen war und uns nicht angetroffen hatte. Seltsam nur, das wir mit der einzigen Maschine an diesem Tag angekommen waren. Wir mussten mit dem Taxi zum Autovermieter fahren, um dort unseren Mietwagen in Empfang zu nehmen. Aus diesem Grund nenne ich den Vermieter hier auch nicht. (Die Taxikosten wurden uns später von der Buchungszentrale erstattet).
Jetzt mußten wir nur noch unsere Unterkunft finden. Wir hatten Glück, Barbara die nette Vermieterin vom Efterepi, lotste uns durch das Straßengewirr von Androni, dem alten Stadtteil von Myrinas, wo wir unser Apartment mit Blick über die Dächer auf die Burg und das Meer bezogen.

 

Nachdem wir unsere Koffer ausgepackt hatten, gingen wir auf Entdeckungstour in Myrina. In der Mittagszeit wirkt die kleine Einkaufspassage (Agora) ziemlich öde, aber morgens und ab dem Spätnachmittag geht es hier recht lebhaft zu. Hier findet man außer diversen Banken, Tavernen, Cáfes, Souvenirläden überwiegend Geschäfte mit den Dingen des täglichen Bedarfs.
Auf der rechten Seite in einer kleinen Seitengasse am Central Market haben wir auch unser Lieblingstaverne Sinialo gefunden.
Eine Vielzahl von Cáfes befinden sich an der vorderen Hafenfront. Rechts neben dem Kafenion der alten Männer ist ein kleiner Spirituosenladen der von Vater und Sohn geführt wird, wobei der Vater, wie wir auf den Fotos im Laden sehen konnten, hervorragenden Ouzo und auch einen guten Grappa selber brennt. Ein Geheimtipp für Ouzofans.
Auf der linken Seite des Hafens liegen die zahlreichen Fischerboote, die jeden Abend auch hinausfahren. Den fangfrischen Fisch bekommt man in den zahlreichen kleinen Tavernen am Hafen, oder man kauft ihn direkt beim Fischer am Boot. Am Abend sitzt man hier sehr schön mit Blick auf die beleuchtete Burg von Myrina.

 

Hier geht es weiter zur Burg von Myrina.