Pigádia

 
 
Pigádia, mit dem wichtigsten Hafen der Insel, ist die Hauptstadt von Kárpathos und liegt an der Südostküste am Fuß des Berges Kali Limni. Entlang der Uferpromenade reiht sich Taverne an Taverne.
An der ovalen Vrónthi-Bucht mit ihrem langen Sandstrand findet man eine stattliche Anzahl von größeren und kleineren Hotels. Diverse Autovermieter, Touristenbüros, mehrere Banken, Apotheken, ein Postamt, die verschiedensten Geschäfte und sogar ein kleines Krankenhaus hat der Hauptort zu bieten.

 

 
Wir hatten für unsere letzten Tage eine sehr schöne Ferienwohnung mit einer großen Dachterrasse direkt im Zentrum des Geschehens gemietet. Die Aussicht oben von der zweiten Etage ist genial.
 
Ende Juni war schon viel los in Pigadia, aber in den Tavernen bekam man abends immer einen schönen Platz. Wer gerne ausgiebig frühstückt und große Portionen bevorzugt, dem können wir das La Corte in der Fußgängerzone, mit Blick auf das Hafenbecken empfehlen.
 
Eine Empfehlung für die zahlreichen Tavernen zu geben ist schwierig. Getestet haben wir das sehr gelobte To Ellinikón, was uns leider an dem Abend nicht so richtig überzeugen konnte. Besser war es im I Oréa Kárpathos, im Perdika II und im Mezedopolion Mezógios, aber es kommt sicherlich auch immer darauf an, was man sich in den jeweiligen Tavernen bestellt.
 
Ein Spaziergang führte uns hinter dem Hafen hinauf zur Nikolaus-Kirche und zum Friedhof von Pigadia. Ruhig und friedlich ist es hier oben, kein Mensch ist auf dem Friedhof. Die weißen Marmorgräber glänzen in der Sonne und im Hintergrund leuchtet das blaue Meer.
 
Die Panormítis-Kirche steht etwas oberhalb des Friedhofes von Pigadia. Von hier oben hat man eine noch schönere Aussicht.
Von der Kirche führt der Weg weiter zur antiken Akrópolis.

Afiártis

 
Im äußersten Süden der Insel liegt das Paradies der Surfer. Von Pigadia kommend links vor dem Flughafen sind mehrere Surfbuchten und Surfschulen, die auch Kurse anbieten. Bei hervorragenden Windbedingungen sieht man hier viele Surfer.
In dieser Gegend befinden sich, obwohl man es nicht vermutet, ein paar sehr schöne kleinere Badebuchten. Wer es bequemer mag, der findet in der Damatria Bucht eine Taverne mit Liegestuhl- und Sonnen-schirmverleih am Strand.

Amopí und Lakkí

 
Auf dem Rückweg von Afiártis machen wir noch einen Zwischenstopp in Amopí und Lakkí. Hier gibt es eine große Anzahl von Unterkünften und Tavernen.
In der Bucht mit der Apostelkirche ist sehr viel los. Die flach abfallenden Sandstrände sind für Familien mit Kindern ideal.
 
Die Urlauber verteilen sich hier auf die Strände Mikri Amopi, Pérama Strand, Votsalákia-Strand, Lakkí-Beach und Kastéllia Bay.
Obwohl es recht voll war, fanden wir die Strände sehr schön.
 
Am Abend machen wir uns ein letztes Mal auf den Weg nach Finiki in Dimítrios Fisherman's Taverne,
um uns mit Niklas und Rena noch einmal zum Fischessen zu treffen. An diesem Abend gab es Barbounia (Rotbarben), Sargos in der kleineren Variante und Soupia, in der eigenen Tinte geschmorter Tintenfisch. Ich war wieder restlos begeistert und ärgere mich ein wenig, das ich mir kein Erinnerungsfoto von der Fischplatte gemacht habe.
Ein weiterer Grund, wieder mal nach Karpathos zu kommen.
 
Wir hatten drei herrlich erlebnisreiche Wochen auf Karpathos und am letzten Tag ging es per Direktflug zurück in die kalte und regnerische Heimat.

 

Unser Fazit: Karpathos muss man erlebt haben!

 

 

 

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