Acháta Beach

 

 

Einer der schönsten Strände, den Acháta Beach findet man auf der Ostseite Höhe Aperi. Eine vier Kilometer lange Serpentinenstraße führen durch eine Schlucht mit bizarren Felsformationen und blühendem Oleander zum Strand. Der Kiesstrand liegt idyllisch in einer Bucht und das kristallklare Wasser leuchtet in smaragdgrünen und tiefblauen Farben.
Der Strand mit Liegen und Sonnenschirmen ist fest in italienischer Hand. Vor der völlig überfüllten Strandtaverne standen die Leute für einen freien Platz an. Das Ganze hatte eher Bahnhofsatmosphäre und das Essen war auch nur mittelmäßig.

Apéri

 
Nach unserem Badeausflug machten wir noch einen Zwischenstopp in Apéri.
Apéri war früher die Hauptstadt von Karpathos.
Im Mittelalter haben sich die Einwohner von Pigadia hier vor den Piraten versteckt, da der Ort in einem kleinen Tal liegt und daher vom Meer aus nicht zu sehen ist.
Hier befindet sich auch die Residenz des griechisch-orthodoxen Erzbischofs (Mitropolitis) und das einzige Gymnasium der Insel.
Die Hauptverkehrsstraße verläuft oberhalb des Ortes und von dort kann man das ganze Dorf überblicken. Apéri soll das reichste Dorf der Insel sein, da sich hier viele Amerika-Heimkehrer Häuser gebaut haben. Entlang der Hauptstraße sieht man auch viele schöne und  sehr gepflegte Häuser. Sie sind mit Ornamenten, Säulen und kunstvollen Türen reich verziert. Ein  üppiger Blumenschmuck ziert hier fast jedes Haus.
In den Gassen unterhalb der Hauptstraße wird es etwas schlichter. Aber auch hier sehen wir viel Blumenschmuck und viele Häuser haben kleine gepflegte Gärten mit Wein-, Obst- und Gemüse.

Stes

 
Ob man sich Stes unbedingt ansehen muss ist die Frage, aber auf der Rundtour durch die Dörfer wollten wir es auch nicht vernachlässigen. Dicke Wolkenschleier lagen über dem kleinen Dorf auf der Hochebene des Lastos, wo auf fast allen Feldern Wein angebaut wird. Alles sieht recht verlassen aus, als wir einen Spaziergang durch das Dorf machen.
Hübsch ist die Ágios-Panteleímonas-Kirche im Ort und auch hier führt eine Treppe wieder abwärts zu einer Quelle. Von Stes über Piles ging es später am Meer entlang zurück nach Arkassa.
 
Am Abend gingen wir mit Rena und Nikolas nach Finiki. In der Dimítrios Fisherman's Taverne gab es Thunfisch, einen Schwertfisch und, wenn ich mich richtig erinnere einen Skorpio. Nikolas hatte die Fische für uns ausgesucht und seine Auswahl hat unseren Geschmack weit übertroffen. Der Thunfisch war zum Niederknien lecker! Ein Stern von mir für den Fischer und den Koch. :-) Auch die anderen Fische und die diversen Vorspeisen waren megalecker. Wir verbrachten einen sehr schönen Abend in einer tollen Taverne (sie liegt etwas oberhalb von Finiki), die ich uneingeschränkt weiter empfehlen kann.

 

Wir fahren weiter nach Diafani.