Die Inselerkundung

Emborio

Eine mit Oleanderbüschen gesäumt Straße führt zum ruhigen und beschaulichen Ort im Norden der Insel. Der 200 m lange Kiesstrand bietet zum Glück auch Schattenplätze. Hier kann man abseits vom Touristenrummel die Seele baumeln lassen und den Tag bei einem Frappé vertrödeln.
Zurück ging es ein Stück auf der Straße am Meer entlang, bevor wir links abbogen. Auf einer gut ausgebauten Straße durch die Berge fuhren wir an die Nordostküste nach Palionisos. Die Taverne Kalidoni auf der rechten Seite etwas oberhalb vom Strand ist sehr zu empfehlen. In der Vorsaison leider nur am Wochenende geöffnet.
Zwischen Arghionda und Armeos liegt Kastélli, mit den Resten seiner mittelalterlichen Burg und der "Panaghia tou Kastelliou". Anschließend ging es an den schönen Strand von Plati Gialós, der überwiegend von jungen Leuten besucht wird. Das am Hang liegende Kloster Moni Stavroú ist unbewohnt und nur von außen zu besichtigen.

 

Drei alte Windmühlen stehen auf der linken Straßenseite, wenn man von Pothia Richtung Westküste fährt. Vom leider wegen Renovierung geschlossenen Kloster hat man einen tollen Ausblick.
Die Festung Chrysocheriás liegt in unmittelbarer Nähe. Sie wurde im 13. Jh. vom Johanniterorden erbaut. Viel zu besichtigen gibt es nicht, aber die Aussicht war ganz nett.
Oberhalb des Dorfes Chorió liegt auf einem Felsen die Ruinen der Burg Péra Kástro, welche auch von den Johannitern erbaut wurde. Einige Wege sind neu angelegt und in den Kapellen kann man noch Freskenreste aus dem 11. bis 17. Jh. besichtigen. Wir hatten Glück, das einige Kapellen geöffnet waren.

Vathi

Von Pothia führt eine kurvenreiche Straße Richtung Nordosten. An einigen Stellen befinden sich Fischzuchtanlagen. Hier sollte man unbedingt einmal anhalten und mit etwas Glück sieht man Delphine im Meer. Mittlerweile werden die "Fischräuber" von den Fischern auch vertrieben. Nach ein paar Kilometern führt die Straße zur paradiesischen Bucht von Vathi.
Vathi ist ein kleiner Ort mit ein paar Läden und diversen Tavernen. Einzigartig ist sicherlich die fjordähnliche Bucht, in der die Schiffe ankern. Einen Strand gibt es nicht, aber am Hafenbecken befindet sich ein Einstieg in das klare saubere Wasser.
In diesem kleinen beschaulichen Ort kann man es schon ein paar Tage aushalten. Die Pension Manolis, liegt etwas oberhalb vom Dorf und war leider zu unserer Zeit ausgebucht.
Es gibt mehrere Tavernen und viele lassen sich von der "blumengeschmückten Lage" verleiten, aber uns hat es bei "Medusa by the sea" am besten geschmeckt. Das Essen war so gut, das wir mehrmals mit dem Bus von Pothia nach Vathi gefahren sind.

 

Fast eine Woche haben wir auf Kalymnos verbracht, bevor es endlich mit der Fähre nach Astypálaia ging.