Kalymnos 2012

Ein neues Krisenjahr in Griechenland und wieder die Frage, fahren wir oder suchen wir uns ein neues Reiseziel? Aufgrund unserer positiven Erfahrung im März war die Frage schnell geklärt und es ging im Juni über Kos nach Kalymnos, auf die Insel der Schwammtaucher.
Auf den ersten Blick wirkte Kalymnos auf uns recht kahl und wenig einladend. Jedoch ziehen die zahlreichen Berge jedes Jahr viele begeisterte junge Kletterer aus aller Welt an. Die Hafenstadt Pothia ist laut und die vielen Autos sind zeitweise ziemlich nervig. Trotzdem muß ich zugeben, daß es recht unterhaltsam sein kann, in einer der zahlreichen Tavernen oder im Café an der langen Hafenfront zu sitzen. Ein guter Schauplatz auf die ankommenden Fischer- und Ausflugsboote sowie die diversen Jachten.
Schwammtaucher haben wir leider keine gesehen oder angetroffen, dafür gab es aber jede Menge schöne Schwämme.
Auf die Frage: "Wo wohnt man auf Kalymnos?" - bekommt man oft den Tipp: Villa Melina. Die alte Villa mit dem wunderschönen Garten liegt verhältnismäßig ruhig in einem Wohnviertel am oberen Stadtrand. Das schönste Zimmer hat einen  großen Balkon mit Blick über die Stadt.
Tipp: Das archäologische Museum in Pothia lohnt einen Besuch. Dort findet man u.a. die schönsten antiken Bronzestatuen Griechenlands. Zahlreiche alte Handwerkerläden liegen versteckt in den engen Gassen von Pothia. Die städtische Fischmarkthalle ist sehenswert und die dortige Taverne bietet den frischesten Fisch an.
Das nautische Museum ermöglicht einen Einblick auf das frühere Leben der Schwammtaucher und die Schwammfischerei. Schwämme in den verschiedensten Formen gibt es in vielen Geschäften zu kaufen. Beim Kauf sollte man beachten: "Je feiner die Poren, desto besser ist die Qualität des Schwammes".
Nicht nur prächtige Herrenhäuser und prunkvolle Kirchen, sondern auch zahlreiche Statuen prägen das Stadtbild von Kalymnos.
Oberhalb von Pothia hat man einen sehr schönen Blick auf die Stadt und den Hafen.

 

Wer genug vom Stadtgetümmel in Pothia hat, macht sich am besten auf den Weg die Insel zu erkunden.