Wanderungen


Unsere Wanderung zum Aussichtspunkt am Marousou Kap beginnen wir am Ortsausgang von Panagia. Nach wenigen Schritten geht es rechterhand steil den Berg hinauf, und schon nach 100 Metern beginnt links ein gut gemauerter Treppenweg, der Wanderweg Nr. 2. Es geht anfangs sehr steil hinauf, was aber durch die stabilen Stufen gut zu bewältigen ist. Wenn man dann auf der Höhe ist, wird man gleich mit tollen Ausblicken belohnt. Von dort aus gibt es keine größeren Steigungen mehr, es sei denn, man macht den Abstecher hinauf zur Kapelle auf dem Profitis Ilias.
Ansonsten geht es entspannt und mit herrlichen Ausblicken auf einem schmalen Fußpfad unterhalb der Felsen entlang bis zum Aussichtspunkt. Auch ein Geröllfeld lässt sich gut überqueren. Am Ende angekommen eröffnet sich der Blick Richtung Ios. In den Felsen nistet verborgen ein Adlerpaar, das wir mehrfach im Flug bewundern konnten. Beim genaueren Hinsehen entdeckten wir auch am Fuß der Felsen noch ein paar schutzsuchende Schafe.
 
Wanderung zur Höhle Agiou Ioannou

 

Wir starteten wieder in Agios Georgios auf dem Weg Nr. 7, den wir diesmal aber nicht verließen, sondern geradeaus in Richtung des Weilers Agios Athanasios folgten. Vorbei an einer kleinen Kapelle und durch den Weiler wird der Weg dann zu Nr. 4.
Ein Umdrehen wird mit Ausblicken über die ganze Insel belohnt.

Grillenkonzert
Es geht weiter zügig den Berg hinauf, mit der Orientierung immer an einer Trockenmauer entlang. Der Weg ist ungewöhnlich gut markiert, gelegentlich helfen aber auch die bekannten Steinmännchen. Auf der Kuppe trifft man dann mit dem von links von Panagia kommenden Weg Nr. 3 zusammen. Es geht weiter geradeaus, nun wieder bergab. Am Anfang geht es noch recht ungemütlich über rutschige Eselspfade abwärts, zwischendrin folgt aber wieder ein sehr gut ausgebautes gemauertes Stück Weg.
Hier eröffnen sich Ausblicke nach Naxos und Paros. Der Weg geht weiter abwärts und wird leider wieder schlechter. Im Scheitelpunkt der Vourkaria Bucht, aber immer noch oben am Berg, trifft man dann endlich auf ein verwittertes Holzschild, auf dem bei genauerem Betrachten undefinierbare griechische Buchstaben eingeritzt waren. Wegweiser links zur Höhle? Wir vertrauten dem Schild und kamen nach gut fünf Minuten endlich bei den beiden Höhlen an. Die linke Höhle mit dem großen Eingang wird als Ziegenstall genutzt, rechts am Berg liegt aber der kleine geweißelte Eingang der Agiou Ioannou Höhle. Die ersten Meter kriecht man auf allen vieren, aber auf einem Holzboden, bis sich die Höhle erstaunlich hoch öffnet. So groß hätten wir sie nicht erwartet. Dementsprechend lohnt sich auch eine wirklich starke Taschenlampe. Im Dämmerlicht blinkt es unerwartet auf fast allen Stalagmiten. Dort finden sich unzählige leere Teelichter als Hinterlassenschaft der letzten Panagia.
Der Weg zur Höhle ist lang und hat kaum Schatten, daher unbedingt ausreichend Wasser mitnehmen. Es war eine anstrengende Tour, aber es hat sich gelohnt.

 

Iraklia hat uns sehr gut gefallen. Eine Insel zum Entspannen und zum Wandern, auf die wir gerne wiederkommen.

 

Nachtrag 2017:
 
Die Taverne Akathi ist umgezogen, der Supermarkt wurde umgebaut und vergrößert. Außerdem gibt es eine neue Bar mit Dachterrasse.

 

 

 

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