Wanderung nach Panagia  und zum Kastro

 
 
Wer etwas von der Insel sehen möchte, kauft sich am besten im Supermarket die Terrain Map Heraklia. Vom Ausgangsort Agios Georgios sind wir zuerst dem Wanderweg Nummer 7 gefolgt. An einer Gabelung ging es dann auf einem gepflasterten Weg links den Berg hinauf.
Auf dem Weg hat man viele landschaftlich schöne Ausblicke und trifft außer ein paar Ziegen am Wegrand keine Menschenseele. Schon nach kurzer Zeit gelangt man an eine T-Kreuzung, an der man nach links abbiegt und recht schnell die Asphaltstraße nach Panagia erreicht. Die große Serpentine lässt sich gut über den alten Eselsweg abkürzen, und so gelangt man schnell zur Chora.
Panagia (Chora) ist ein verschlafender Ort, d.h. nix los ;-) Immerhin betreibt der Bäcker nicht nur seinen kleinen Laden sondern auch eine Taverne. Ich hoffe, dass er nur einen schlechten Tag hatte, aber auch in der Taverne hat man sich nicht vor Freundlichkeit überschlagen. Aus diesem Grund haben wir uns dort, genau wie ein paar andere Gäste, nicht lange aufgehalten.
Mit einem frischen Brot, welches im übrigen sehr lecker war, machten wir uns auf den Rückweg. Vorbei an einer mit EU Mitteln finanzierten Schule, die keiner besucht, ein paar kleinen Kapellen und einer wunderbaren Aussicht über die Insel ging es auf der Asphaltstraße zurück Richtung Livadi Beach.
Weit kamen wir nicht. Es gab Zickenalarm und das mitten auf der Straße ;-)
 
Das venezianische Kastell, vielmehr, was davon übrig geblieben ist, steht oberhalb der Livadi Bucht. Schön ruhig ist es hier oben. Der alte Dreschplatz ist noch sehr gut erhalten. Das etwas später auftauchende englische Paar gibt Schlangenalarm. Hätte ich auch nicht gebraucht ;-) Im neuen neaFoni Heft (Juli) gibt es einen Artikel mit Fotos über die Schlangenarten in Griechenland. Nur wenige sind wirklich gefährlich. Wir kraxeln noch ein wenig in den Ruinen herum und genießen die wunderbare Aussicht hinunter zum Livadi Strand bevor wir uns auf den Rückweg machen.
Auf dem Weg zur Unterkunft kamen wir an einem eingemauerten Roller vorbei. Die Neugierde ließ uns die Treppen hinabsteigen. Eine Bar oder etwa eine Taverne ? Am Gebäude und auf der Terrasse wurde fleißig gearbeitet. Wir erfuhren von Agelos und Jorgos, den neuen Besitzern, dass sie hier die Bar "Surfin Bird" eröffnen. An diesem Tag waren auch die Helfer aus Athen angereist. Freundliche junge Leute, die wir am Abend bei Martha wiedergetroffen haben. "Jungs - wir wünschen Euch Erfolg für Eure neue Bar - die Terrasse ist echt der Knaller :-))"


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