Die Inselerkundung

Skarkos
 
Von der Chora läuft man ca. 30 Minuten bis zum Hügel von Skarkos in der Nähe von Kato Kampos. Die bronzezeitliche Siedlung (ca. 2500 v.Chr.) wurde Mitte der 80-ziger bis Mitte der 90-ziger Jahre unter archäologischer Leitung ausgegraben. Es soll sich um die größte und am besten erhaltene Siedlung der frühkykladischen Keros-Syros-Kultur handeln, in der 200 bis 300 Menschen gewohnt haben.
Diverse Fundstücke sind im archäologischen Museum in der Chora ausgestellt.
Milopotas
 
Ein langer schöner Sandstrand mit abwechslungsreichem Wassersportangebot und bei der Jugend sehr beliebt. Überrascht hat uns, dass man hier zum Glück nicht alles mit Hotelanlagen zugebaut hat.

Der Inselnorden

Homers Grab
 
Wir haben es uns angesehen - das umstrittene Grab des Dichters Homer.
Das Datum der Grabstätte und das vermutete Todesjahr von Homer weisen eine zeitliche Differenz von 600 Jahren auf. (lt.Wikipedia)
Am Wegrand stehen Marmorsäulen mit Inschriften in verschiedenen Sprachen, die auf den Dichter hinweisen. Immerhin sagt die Legende, dass Homers Mutter auf Ios geboren wurde.
Wir wanderten den Hügel hinauf zur Grabstätte. Bei der vermeintlichen Grabstätte handelt es sich um ein Viereck aus Bruchsteinen und eine Marmor-Gedenktafel.
Alles wenig spektakulär, aber die Aussicht von hier oben ist einmalig schön.
Auf der Rückfahrt haben wir noch ein paar Kuriositäten am Straßenrand entdeckt. Da hat sich wohl ein unbekannter Künstler ausgetobt ;-)
Agia Theodoti
 
Nach soviel "Kultur" gab es eine längere Pause am schönen Sandstrand von Theodoti. Toller Strand fast menschenleer - uns hat es dort am besten gefallen.

Inselmitte

Paleokastro

 

Am nächsten Tag lässt uns in Richtung Psathi ein Schild "zum Paleokastro" anhalten. Wir machten einen Spaziergang über einen gepflasterten schmalen Weg, die Treppen hinauf zur ehemaligen byzantinischen Burg. Die Burg wurde 1397 n.Chr. gebaut, um die Insel vor Piraten zu schützen. Heute sieht man aber nur noch ein paar Mauern.
Froh, oben angekommen zu sein. Blöd, wenn man unter Höhenangst leidet. Die einmalige Aussicht nach Iraklia und Naxos macht der Begeisterung schnell Platz. Innerhalb der Burgmauern befindet sich die kleine hübsche Kirche Panagia Paliokastritissa und ein schattenspendender Olivenbaum. Hier konnte man es gut eine ganze Weile aushalten.
Ormos Psathi

 

Der etwas gröbere Sandstrand von Ormos Psathi ist 400 Meter lang und auch bei Windsurfern beliebt. Besonders gefallen hat uns die oberhalb vom Strand liegende Taverne Alonistra. Hier gibt es lokale Spezialitäten, alles frisch aus dem eigenen Garten und das schmeckt man auch. Der griechische Salat wurde mit Ios-Käse und Andrakla (kleine grüne Blättchen mit rötlichem Stiel) serviert. Alles sehr lecker, so dass wir mehrmals dort waren.

Inselsüden

Manganari-Strand

 

Fast 23 Kilometer fährt man bis ganz in den Süden zum Manganari Strand. Mit dem Bus kommt man einmal täglich an den Strand. Die Bucht mit seinen Sandstränden ist windgeschützt und das Wasser glasklar. Anfang Juni hatte sich noch niemand an den Strand verirrt und die Tavernen waren noch geschlossen.
 
Ein anderer Blick auf Santorin.
 
Unser Fazit:
Ios ist eine vielseitige Insel mit sehr schönen Stränden, die man Anfang Juni sehr gut besuchen kann. Wir haben drei Lieblingstavernen und zwei bevorzugte Strände, für den Fall, dass wir wieder nach Ios kommen.

 

Wir fuhren weiter nach Anafi.


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