Rundgang Hydra Stadt

 
Auch wenn man mehrmals am Hafen entlang spaziert, entdeckt man doch immer wieder Neues. Jeden Vormittag trifft ein großes Touristenschiff, welches eine Drei-Insel-Tour anbietet, auch auf Hydra ein. Plötzlich sind alle Geschäfte geöffnet und es herrscht emsiges Treiben. Gegen Mittag reisen die Tagestouristen wieder ab, die Geschäfte schließen und es kehrt wieder Ruhe ein.
Unabhängig von allem trifft jeden Morgen ein Schiff ein, welches die verschiedensten Gebrauchsgüter und Baumaterialien für die Insel anliefert. Zahlreiche Esel werden mit Kisten, Kästen, Pflanzen und Baumaterial beladen. Selbst große Steinplatten werden mit den Eseln transportiert. Es wird auch sehr darauf geachtet, dass die Esel gleichmäßig und nicht zu schwer beladen werden.
Nach dem Beladen geht es im flotten Galopp durch die Gassen zur Lieferadresse. Zu unserer Beruhigung haben wir festgestellt, dass besonders schwere Steine mit einem Karren und drei kräftigen Männern die Gassen hinaufgeschoben werden. Mittags, nach getaner Arbeit sieht man dann überall wartende Esel in den Gassen stehen.
 
Auf jeder griechischen Insel haben wir schon sehr viele Katzen in mehr oder weniger gutem Zustand gesehen. Die Katzen von Hydra sind alle wohlgenährt - passend zum Wohlstand der Insel ;-)
 
Am östlichen Hafenende, wo das Schiff mit den Tagestouristen anlegt, befindet sich in einem historischen Gebäude das Marinemuseum. Die Öffnungszeiten sind von Dienstag bis Sonntag von 9.00 Uhr bis 16.30 Uhr. Im Museum bekommt man Informationen über die griechische Revolution von 1821 und den Freiheitskämpfer Miaoulis, der von Hydra stammt, sowie diverse andere Exponate aus dieser Epoche.
 
Mir persönlich haben dort die verschiedenen Ausblicke auf das Meer und Hydra besser als das Museum gefallen.
 
Am Museum und am Denkmal vorbei führt der Küstenweg nach rechts wieder an blühenden Wiesen und Hängen vorbei Richtung Mandraki.
Auf dem Weg nach Mandraki eine Kirche - schon ein wenig spektakulär an den Hang gebaut, aber leider verschlossen.
 
Auch hier auf der anderen Seite von Hydra gibt es ein paar hübsche Aussichtspunkte inmitten von blühenden Wiesen. Den Frühling in Griechenland zu erleben, wenn es daheim noch kalt und grau ist, hat schon etwas Besonderes.
Den Weg bis hinunter nach Mandraki sind wir nicht mehr gelaufen, so haben wir uns auch den Rückweg bergauf erspart. Lieber haben wir den letzten Abend im Cafè Isalos bei einem Glas Wein ausklingen lassen, bevor es am nächsten Tag wieder nach Hause ging.

 

Hydra hat uns ganz gut gefallen, aber es ist keine Insel, die uns reizen würde noch einmal zurückzukommen.

 

 

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