Hydra im März 2018

 

Die Insel Hydra liegt im Saronischen Golf und ist zwanzig Kilometer lang mit einer Breite von 3,5 Kilometern. Von Piräus aus braucht das Tragflügelboot ca. 1,5 Stunden bis Hydra. Im Prinzip ideal für einen Kurzurlaub.
 
Von Poros kommend war es für uns nur eine halbe Stunde bis Hydra. Im strahlenden Sonnenschein spiegelt der Hafenort, der weitestgehend autofrei ist, ein idyllisches Bild wieder. Obwohl im März noch nicht viele Touristen unterwegs waren, standen am Hafen mehrere Esel für einen evtl. Koffertransport bereit.
Die zahlreichen Esel sind nicht unbedingt eine Touristenattraktion, wie z.B. auf Santorin, sondern werden auf der ganzen Insel als Transportmittel genutzt. Aber davon später mehr. Ein weiteres Transportmittel sind die zahlreichen Wassertaxis, die den ganzen Tag unermüdlich Passagiere auf das nahe Festland oder nach Mandraki und Kamini befördern. Leider kein ganz preiswertes Vergnügen. Zum Festland pendelt auch mit der Freedom III eine etwas größere Personenfähre.
Nach unserem ersten Rundblick machten wir uns auf die Suche nach unserer Unterkunft, die auch nur zwei Gassen weiter leicht zu finden war. Wir hatten schon Mitte November ein Studio gebucht und waren etwas sprachlos, als man uns stillschweigend versuchte in einem Doppelzimmer, mit großflächigem Schimmel an der Badezimmerdecke, unterzubringen. Eine Doppelbuchung des Studios, da der Vermieter nicht in der Lage war, seinen Belegungsplan zu koordinieren - und das im März! Kurz gesagt, es gab viel Ärger, aber im Endeffekt haben wir unser Studio dann doch noch bekommen, aber von uns keine Weiterempfehlung für diese Pension mit ihren angeblich guten Kritiken.
Urlaubstage sind etwas Wertvolles und so suchten wir uns danach ein nettes Café und bestellten einen schönen griechischen Kaffee. Die entspannte Atmosphäre mit dem schönen Wetter und der ganze Ärger war schon fast vergessen.
Der ganze Hafenbereich besteht aus einer halbrunden Bucht mit alten Patrizierhäusern die von felsigen Hügeln umschlossen werden. Die vielen zwei- und dreistöckigen Häuser, meist in grau mit roten Ziegeldächern prägen das Bild von Hydra. 
Nach unserem ersten Hafenrundgang bogen wir im hinteren Teil des Hafens in eine kleine Gasse ab, wo wir dann auch die Taverne Ostria gefunden haben. Der Besitzer ist Fischer und abends gibt es den Fisch, den er tagsüber gefangen hat. Das Essen war gut und preislich im Rahmen. In den Gassen findet man so manche hübsche Taverne, die aber leider im März meist noch geschlossen waren.
Hübsch auch die schmale Gasse mit den blauen Blumenkübeln. Die großen Kakteen waren schon beeindruckend.

 

 

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