Nordwestliches Chios

 

Die Hauptstraße von Chora führt steil bergauf zur Hochebene des Berg Epos. Obwohl die Landschaft recht kahl ist, taucht die Sonne sie, je nach Tageszeit, in ein besonderes Licht.

 

Abseits der Hauptstraße in Richtung Dhiefcha liegt das verlassene Kloster Moúndon. Während es in der Vergangenheit verfiel, scheint man jetzt mit Renovierungsarbeiten begonnen zu haben. Das byzantinische Kloster wurde im sechzehnten Jahrhundert zu Ehren des Agios Ioannis Prodromos erbaut.

 

Wir fuhren zurück auf die Hauptstraße nach Volissós. Das Bergdorf mit seiner einst imposanten byzantinischen Burg, von der heute nur noch Überreste sichtbar sind, machte auf uns einen ziemlich trostlosen Eindruck. In keinem anderen Dorf auf Chios haben wir so viele Ruinen gesehen.

 

Bei der Weiterfahrt in den Norden der Insel durchfährt man eine Reihe von unscheinbaren kleinen Dörfern. In Agios Gala existiert ein Höhlensystem in dem man Funde aus der Steinzeit gemacht hat. Führungen finden täglich außer montags statt. Am Eingang der Höhle steht eine Kirche aus dem 13. Jahrhundert.

 

Da in Aghio Galas alles verlassen war, sind wir noch ein Stück weiter bis nach Kosmados gefahren. Unterwegs fanden wir bei einem Fotostop eine neu gebaute Aussichtsplattform, von der man über die grandiose wilde Landschaft bis auf das Meer blickt. Eine schöne Sicht hat man auch von der Terrasse der kleinen Taverne am Straßenrand. Man kann auf der gut ausgebauten Straße rund um das Amanigebirge zurück nach Volissós fahren.

 

Nach sehr schönen und für September noch sehr heißen Tagen ging es vom Flughafen Chios mit dem kleinen Flieger von Sky Express weiter nach Lemnos. Der Tipp von Katharina ersparte uns eine zehnstündige Fährenfahrt.

 

 

Hier geht es weiter nach Lemnos.