Nordöstliches Chios

 

Der Norden von Chios ist touristisch ziemlich vernachlässigt. Zu Unrecht, denn die felsige Landschaft mit ihren steilabfallenden Küsten, den bewaldeten Bergregionen und den schönen alten Dörfern hat uns gut gefallen. Zwischen Chios Stadt und Kardámyla liegt der kleine Hafen von Lángada. Unser Tipp ist hier die Taverne "O'Passas". Man sitzt hier auch am Abend sehr idyllisch am Meer und das Essen, egal was wir bestellt haben, war immer sehr gut.

 

Auf dem Weg von Lángada nach Kardámyla biegt wenige Kilometer vorher eine kleine Straße links ab nach Pityoús. Das kleine Dorf machte auf den ersten Blick einen unscheinbaren und etwas verfallenen Eindruck. Wir folgten dem Schild "Tower of Pityos" und stellten fest, daß in den Gassen überall fleißig saniert und renoviert wurde.
Auch der am Ortsrand stehende Wehrturm "Tower of Pityos" wurde aufwendig saniert und mit einer Stahltreppe versehen. Leider war keine Besichtigung möglich.

 

Von Pityoús fuhren wir zurück auf die Hauptstraße und dort weiter in nördlicher Richtung in das hübsche Bergdorf Kardámyla. Der Dorfplatz mit seinen Tavernen verbreitet eine heimelige Atmosphäre. Dort kann man stundenlang mit einem Buch oder einem Frappé unter den alten Bäumen sitzen und den Tag genießen.
Der Hafenort Mármaro ist ein Teil von Kardámyla und das Urlaubsziel vieler Griechen. Uns persönlich hat das alte Dorf mit den verwinkelten Gassen und den schönen alten Häusern besser gefallen. Ein ideales Ziel für ruhesuchende Urlauber.
Der Strand von Mármaro reizt nicht wirklich zum Baden. Ein paar Kilometer weiter, in Richtung Nágos, liegt der langen Kieselstand von Giosónas. Glasklares Wasser, etwas Wellengang und im September fast menschenleer - traumhaft!



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