Astypalaia 2015

 

 

Griechenland im wievielten Jahr der Krise ?? Die negativen Schlagzeilen mehren sich, so wie die besorgten Fragen innerhalb der Familie. Unsere Flüge waren schon lange gebucht und so starteten wir am frühen Morgen von Frankfurt Richtung Athen. Die Verbindung der Blue Star Diagoras von Piräus nach Astypalaia war freigegeben und alles andere würde sich ergeben.


Um 17.00 Uhr sollte die Blue Star Diagoras von Gate E1 - dem ödesten Gate in Piräus, ablegen. Das Beladen der Fähre mit zahlreichen LKW-Auflegern nahm kein Ende und so starteten wir mit einer gehörigen Verspätung Richtung Astypalaia. Um 03.30 Uhr kamen wir am Hafen von Agios Andreas an und wurden dort von unserer Vermieterin Maria begrüßt.



Dieses Jahr wollten wir am Livadi Beach wohnen und hatten uns aus diesem Grund die Mouras Studios ausgesucht. Eine sehr gute Wahl, wie wir am nächsten Morgen feststellen konnten. Die Studios sind sehr schön, mit Blick auf das Meer.
Am Livadi Beach gibt es mehrere Tavernen und Cafés sowie zwei kleine Supermärkte. Man ist also gut mit allem Nötigen versorgt.


 
Den Hügel hinauf zur Chora läuft man in ca. zehn Minuten. Vor drei Jahren hatte man schon einen Teil  der Windmühlen restauriert. Mittlerweile hat man zwei weitere Mühlen restauriert und auch die Dächer wurden abgeschliffen und neu lackiert.

 

Sonst hat sich nicht viel verändert. Ruhig war es in der Chora - genau wie vor drei Jahren um diese Zeit. Wir machten uns auf den Weg zur Taverne Barbarossa. Dort haben wir immer gut gegessen. Zu unserer Überraschung hat uns der Tavernen-Wirt gleich wiedererkannt und zur Feier des Tages gab es für mich eine leckere Fischsuppe :-)
 
Eine Enttäuschung gab es für uns aber doch noch auf Astypalaia. Von Livadi machten wir uns auf den Weg zum Strand Agios Konstantinos. Der Weg ist schön zu laufen und man benötigt ca. eine Stunde. Bei unserem ersten Aufenthalt auf der Insel sind wir sehr oft an diesem schönen ruhigen Strand gewesen. Man konnte ihn schon als Geheimtipp bezeichnen.  Jetzt staunten wir nicht schlecht, als wir eine neue Strandbar mit Liegestühlen und eine Taverne, die aber noch geschlossen war, vorfanden. Schön ist es dort immer noch, aber irgendwie ist die Idylle dahin. Schade - aber hoffentlich eine gute Einnahmequelle für die Besitzer, denn die Beach Bar ist wirklich schön gemacht.
 
Auch am alten Hafen von Astypalaia herrschte vollkommene Ruhe. Lediglich ein paar ältere Griechen saßen beim morgendlichen Kaffee zusammen. Geschäftig wird es nur, wenn die Nissos Kalymnos, jetzt mit schöner blauer Farbe gestrichen, montags und donnerstags im Hafen einläuft. Wenige Minuten später ist der Hafenbereich wieder wie leergefegt.
 
Ein Besuch der venezianischen Festung in der Chora durfte natürlich nicht fehlen. Leider haben hier auch keine weiteren Restaurierungsmaßnahmen stattgefunden. Es sah jetzt noch etwas mehr vernachlässigt aus.
 
 
Blick auf eine bessere Zukunft für Griechenland ?
 
Eine schlechte Schotterstraße führt in den Nordwesten der Insel zum Panormos Beach. Der Ausflug lohnt sich nicht wirklich.
Auf jeden Fall lohnt sich der Weg zum Stausee, der von Livadi gut zu erreichen ist. Baden ist natürlich nicht erlaubt, aber die zahlreichen Enten freuen sich über mitgebrachtes Brot ;-)
 
Nach gut einer Woche ging es mit der Blue Star weiter nach Naxos und geplantem Umsteigen nach Anafi - dachten wir zumindest....

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