Astypalaia 2012

 

Astypálaia - die Schmetterlingsinsel und die westlichste Insel der Dodekanes. Schon bei der Annäherung mit der Fähre wird man verzaubert von dieser wunderschönen Insel. Eine weißes Burgstädtchen, in der Sonne leuchtend, mit den roten Dächern der acht Windmühlen. Man möchte die Zeit stillstehen lassen, um diesen traumhaften Anblick länger genießen zu können.
Die Insel sieht aus wie ein steiniger, ausgefranster Schmetterling, der in der Mitte teilweise nur 120 Meter breit ist. Durch die auf dem Berg liegende Chora ähnelt sie doch sehr einer Kykladeninsel - nur noch schöner. Vom Hafenort Skala geht es hinauf zur Chora, wo wir unser Feriendomizil die Anemomilos Rooms beziehen. Zu dieser Unterkunft braucht man nichts mehr zu sagen, die schönen Bilder auf der Homepage sprechen für sich.
Wir machen uns auf den Weg die Chora zu erkunden und bummeln durch die engen Gassen. Es geht treppauf und treppab und man findet verborgene Winkel mit blühenden Bäumen und versteckte Ruheplätze.
Eine Vielzahl von schönen Türen und eine kuriose Tür mit dämonisch aussehenden Figuren. Was sie wohl bedeuten - Vertreibung von bösen Geistern ?
Der "graue Herr" war beim Fototermin etwas ungehalten und das Schild an der Türe hatte wohl seine Berechtigung ;-)

 

Die venezianische Adelsfamilie Quirini erbaute im 14. Jh. die imposante Festung zum Schutz vor Piraten auf Astypálaia. Bis 1953 lebte ein Teil der Bevölkerung auf der Burg, bevor ein Erdbeben die Häuser zerstörte. Innerhalb der Burgmauern befindet sich die Kirche Agios Georgios. Von dort oben hat man einen herrlichen Ausblick auf das tiefblaue Meer.

 

Im Juni war es noch sehr ruhig in Chora. Die stillgelegten Windmühlen wurden restauriert und in einer Mühle befindet sich die Touristeninformation.
Es gibt eine Reihe von netten Tavernen. Unser Favorit ist die Taverne Barbarossa. Die Taverne mit den Holztischen und seinem netten Besitzerehepaar liegt rechts, wenn man zur Burg hochgeht. Die hausgemachten und gefüllten Kohlrouladen sind ein Gedicht und auch unvergesslich, die in Pergament gebackene Ziege aus dem Ofen.
In Erinnerung bleiben die wunderbaren Abende in der Chora mit Blick auf die von Scheinwerfern angestrahlte abendliche Burganlage.
Auf jedem Spaziergang entdeckt man in der Chora etwas Neues, z.B. daß mehrere Wege zum Kastro führen. Durch den wenigen Tourismus bietet Chora eine Bilderbuchidylle - leuchtend blaue Türen und Fenster, weiß gekalkte kubische Bauten, interessante Holzbalkone und viele blühende Bäume und Blumen in den Gassen.
Es gibt eine Vielzahl von schönen Kirchenbauten - leider fast alle verschlossen. Manchmal hat man aber zumindest einen Einblick in den Innenhof mit seinen schönen Ornamenten.

 

Mein persönlicher Favorit:
Die frühabendliche Stimmung in der Chora.




 

Es gibt auf der Insel einige gute Bademöglichkeiten und wer lieber am Meer wohnen möchte ist am Livadi Beach gut aufgehoben. Dort gibt es auch einige nette Tavernen und Cafes.

 

Auch die schönsten Tage sind irgendwann vorbei und zurück geht es mit der Nissos Kalymnos weiter zur nächsten Insel.
Mein Fazit:
Ich hoffe für Astypálaia das sich diese einzigartige Insel ihren Charme und ihre Besonderheit erhalten kann.

 

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Neues von Astypalaia 2015