Andros Stadt - Hora

 

Eine abenteuerliche Busfahrt von Batsí nach Hora und zurück kostet 12,00 Euro pro Person und wir waren froh, als der Bus knapp eine Stunde später am Busbahnhof in Andros Stadt hielt. Einige Tage später sollten wir feststellen, dass unsere Busfahrt noch sehr human war, im Vergleich zu einer Kamikazefahrt von Gávrion nach Batsí.

 

Hora besticht durch die alten Patrizierhäusern der Reederfamilien, zahlreiche Villen, und den vielen anderen schönen Häusern aus byzantinischer, osmanischer und venezianischer Architektur in den schmalen Gässchen. Die Altstadt liegt malerisch auf einer sich weit in die Kastro-Bucht vorstreckenden Felsenzunge. Einige Häuser wurden auch direkt an die senkrecht abfallenden Felsen gebaut.
Der ehemalige Reichtum der Reederstadt spiegelt sich in den marmorverzierten Villen und auch auf der marmorgepflasterten Fußgängerzone, die bis zur Platia Kairis führt wieder. Entlang der Straße befinden sich viele Cáfes und kleine Geschäfte. Sehenswert sind auch die verschiedenen Museen. Auf der Platia Kairis sitzt man in entspannter Atmosphäre bei Ouzo und Mesédes. Über einen Treppenweg, auf der rechten Seite der Platia, kommt man hinunter an den Strand.
Durchschreitet man an der Platia Kairis den Torbogen der Altstadt führt der Weg zur Kirche Ágios Geórgios und zum Wohnhaus des Philosophen Theophilos Kairis.
An der Spitze der Insel ist ein aus Marmor gepflasteter Platz mit dem Bronzedenkmal des unbekannten Seefahrers mit Seemannskappe und Seesack, der dem Meer entgegensieht. Von hier hat man einen sehr schönen Blick auf die Stadt und das Meer. Auf dem vorgelagerten Felsplateau sieht man Ruinen eines ehemaligen venezianischen Kastro, welches einst die Stadt schützen sollte.

 

An der nördlichen Hafenmole steht das kleine Kirchlein Agia Thalassini. Von dort hat man auch einen schönen Blick auf den Leuchtturm und das ehemalige Kastro.

 

Hier geht es weiter zur Inselerkundung.