Andros 2013

 

Nachtflug von Frankfurt nach Athen - das hieß mal wieder am Flughafen Eleftherios Venizelos Zeit absitzen. An Schlaf war nicht zu denken, die permanenten Durchsagen und die Musikberieselung ließen einen nicht zur Ruhe kommen. Für Unterhaltung war durch einen griechischen Auswanderer aus Australien bestens gesorgt und so verging die Zeit wie im Flug. Der erste Bus nach Rafina (Abfahrt vor dem Sofitel Hotel) fuhr schon um 4.50 Uhr und die Fähre Theologos P sollte bereits um 7.05 Uhr nach Andros starten.
Nach fünfundzwanzig Minuten Busfahrt  standen wir am Fährhafen Rafina und konnten unsere Tickets in einem schon geöffneten Shop kaufen. Schade, dass von Rafina nur wenige Fähren in Richtung Kykladen unterwegs sind. Hier war alles sehr entspannt und frei von jeder Hektik - kein Vergleich zu Piräus.

 

Wir hatten Glück und durften zu der frühen Stunde auch schon auf die Fähre, obwohl es erst um 7.05 Uhr losgehen sollte. So kamen wir in den Genuss eines wunderbaren Sonnenaufganges.
Bei unserer Ankunft auf dem Schiff waren noch alle Plätze unter Deck frei, aber als wir unsere Logenplätze auf Deck nach  Sonnenaufgang verließen, trauten wir unseren Augen nicht. Unter Deck gab es keinen einzigen freien Platz mehr. Egal - Leute wir wissen, was ihr verpasst habt :-)

 

Dass an einem Freitag viele Athener das Wochenende auf Andros und Tinos verbringen wollen, war uns bekannt, aber dass ein Schiff für 1.200 Passagiere in der Nachsaison so voll ist, hatten wir auch noch nicht erlebt. Platz haben wir auf dem großen Schiff trotzdem noch gefunden.

 

Ankunft auf Andros
 
Um 9 Uhr legte die Fähre im Hafen von Gávrion an. Viel zu sehen gibt es in dem kleinen Hafenort nicht. Ein paar Tavernen und Cafébars, Autovermieter, Supermarkt und kleine Fischerboote, die am Hafen dümpeln. Unsere Vermieterin Nora von den Dora II Studios erwartete uns schon und so ging es mit dem Auto nach Batsí.
Unterwegs erfuhren wir, dass es normalerweise nicht üblich ist, die Gäste am Hafen abzuholen und dass auf Andros in der Regel keine Zimmervermieter am Hafen stehen. Gut - da hatten wir ja Glück gehabt, dass Nora, die als Lehrerin in Athen arbeitet, die Wochenenden auf der Insel verbringt und ihre Eltern bei der Vermietung der Studios unterstützt.
 

 

Hier geht es weiter nach Batsí.