Anafi 2010

 

Morgens um 6.40 Uhr ging es bei strahlendem Sonnenschein mit der V.Kornaros in 1,5 Std. von Santorin nach Anafi. Schon die Einfahrt in den Hafen, mit Blick auf die Chóra von Anafi, liess unsere letzten Zweifel, ob eine so kleine Insel für uns die Richtige ist, schwinden. Wir waren jetzt schon begeistert. Am Hafen wurden wir von unserer sehr netten Vermieterin Effi abgeholt und schon fuhr sie uns mit rasantem Tempo in ihrem Auto über die kurvenreiche Strecke hinauf zur Chora.
Wir bekamen ein wunderschönes geräumiges Studio, welches mit liebevollen Details eingerichtet war, mit einem großen Balkon und phantastischem Meerblick. Danke an N. für diesen Geheimtipp ;-)
Unser Nachbar war ziemlich neugierig - er musste des öfteren mal nach dem Rechten sehen.
Die Chora von Anafi liegt in ca. 260 m Höhe am Bergkamm und besteht aus einer Hauptgasse und vielen kleinen verwinkelten Gassen und Treppen. Überall ist autofreie Zone, nur ein paar Mofas fahren manchmal durch die Gassen. Die Kinder können so unbeschwert spielen und herumtoben.
Auffällig sind auch die Häuser und Kirchen mit Tonnengewölben, die wir vorher in dieser Vielfalt selten in Griechenland gesehen hatten.



Fast jedes Haus hat seinen eigenen Backofen - schade das zu dieser Zeit leider keiner Lust zum Brotbacken hatte.
Die Menschen im Dorf sind sehr freundlich und nach ein paar Tagen ist man schon in das Dorfgeschehen integriert.
Auch auf Anafi haben wir neben der alten Windmühle noch ein paar schöne Fotomotive entdeckt.
Die Auswahl an Tavernen in der Chora ist recht gut. Die älteste Taverne im Ort ist das "To Steki" in der Nähe des alten Dorfplatzes. Das Fischlokal "Liotrivi" mit seiner schönen Terrasse hat sehr leckeren Fisch, den man sich vorher selbst aussuchen kann. Unsere Lieblingstaverne in der Chora war "Alexandra", bei der wir schon vor dem Essen in die Töpfe schauen durften. Abends sitzen die Einheimischen oben auf der Terrasse und spielen Karten - man sitzt dort schön windgeschützt und Alexandras Mann freut es, wenn seine Gäste zufrieden sind.

 

 

Da der Bus im Juni nur zweimal täglich (11 Uhr + 18 Uhr) fuhr, mieteten wir uns einen Roller um die Insel zu erkunden. Die einzige Tankstelle war im Juni auch nur eine Stunde täglich (ab 19 Uhr) geöffnet.

 

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