Quer über die Insel

 

Die Ruinen von Minóa erreicht man vom Ortsteil Rachidi/Katápola aus mit dem Fahrzeug oder als Wanderung ab Ortsende von Katápola den Berghang hinauf. Die Mauerreste eines Stadttores, Tempel und einer Schule/Sportstätte sollen nicht nur von einer minoischen Siedlung, sondern auch aus der hellenistisch- römischen Epoche stammen. Die Ausgrabungsstätte war verlassen und es gab leider nur eine kaum lesbare Infotafel.

 

Ägiáli mit dem "längsten Sandstrand" der Insel haben wir uns natürlich auch angesehen. Am sogenannten "Sunset Boulevard" gibt es zahlreiche Cafés und im "Frou-Frou" gab es leckeren Kuchen. Im Ganzen hat uns aber Katápola mehr angesprochen.

 

Vom Bergdorf Tholária mit der Kirche Ágii Anárgyri hat man einen großartigen Blick über das Tal - das allein war schon den Weg wert.

 

Das kleine Dorf Langáda mit den schmalen Gassen und den hübschen gemalten Pflasterblumen hat uns auch gut gefallen. Hier gab es noch zahlreiche Esel, die das Baumaterial durch die Gassen trugen.
Dass Langáda als Ausgangspunkt für Wanderer gut geeignet ist, hat sich anscheinend herumgesprochen. An Nikos gemütlicher Taverne kamen fast alle vorbei. Sollte man es lieber ruhiger mögen, "versteckt" man sich auf der zugewucherten kleinen Terrasse. Der Sohn des Hauses spricht im übrigen bayerisch (in Landshut aufgewachsen) und verriet uns, dass es in der Saison oft prima Live-Musik gibt. Dass auch das Essen in der Taverne gut ist, brauche ich wohl nicht zu erwähnen?
Etwas ausserhalb von Langáda befindet sich die in die Felswand des Berges hineingebaute Höhlenkirche Agia Triada. Etliche Steinstufen führen hinauf bis zu einer kleinen Kapelle, von der aus man wiederum (Kopf einziehen!) auf eine kleine Plattform mit einer weiteren Kirche gelangt. Von dort kann man die wunderbare Aussicht geniessen.
Ausser den bereits erwähnten Stränden hat uns auch noch der Ormos Paradisa (Sandstrand) und die halbrunde Sandbucht Ormos Kalotaritissa mit Kantinenwagen im Südwesten der Insel gefallen.
Nachdem der Superjet drei Tage lang wegen Wind ausfiel, hatten wir Glück und konnten Samstagnachmittag, nach einer erholsamen Woche auf Amorgos, von Katápola nach Santorini fahren. Von dort ging es weiter mit der Aeolos Kenteris II nach Anafi.

 

Hier geht es weiter nach Anafi 2011.


Hier geht es weiter nach Amorgos 2015.