Dieses ca. 560 m hoch liegende Kloster wurde nicht nur dadurch bekannt, das es gegen den Willen und den Widerstand der Mönche als Kulisse für den James-Bond-Film ("In tödlicher Mission") diente,
sondern auch durch die 587.000,-- Euro teure Zufahrt, die nicht öffentlich befahrbar ist und angeblich aus EU-Geldern finanziert wurde. Der Aufstieg auf dem Felsenweg zum Kloster dauerte etwas
länger, und zur Begrüßung gab es am Eingang die berühmt berüchtigten Loukoumi mit Kirschgeschmack. Der schöne hellblaue Aufzug wird immer noch benutzt, aber die Überfahrt ist heute leider nicht mehr
jedem gestattet. Gut erhalten ist auch die alte Seilwinde, die bis Anfang neunzehntes Jahrhundert zur Beförderung von Menschen und Waren diente.
An diesem Morgen bot sich uns dann doch ein etwas kurioser Anblick. Ein Mönch mit Motorsäge im Mandelbaum. Immerhin der Beweis, das die Mönche auch mit den alltäglichen Dingen des Lebens sehr gut
zurechtkommen.
Das Betreten der auf dem Gipfel liegenden Terrasse ist nicht ganz ungefährlich, da keine Absicherung durch ein Geländer besteht. Auf die Benutzung der am Abgrund befindlichen Toiletten haben wir
dann auch dankend verzichtet. Uns persönlich hat dieses Kloster mit seiner schönen Kreuzkuppelkirche und den aussergewöhnlich gut erhaltenen Wandgemälden am besten gefallen.