Mit dem Roller fuhren wir am Morgen die Serpentien hinab in Richtung Hafen und Strand. In Àgios Nikólaos ging es recht beschaulich zu. Die Fischer richteten Ihre Netze für den nächsten Fang.
Das Zerklopfen der im Netz hängengebliebenen Muscheln ist dabei eine mühselige Angelegenheit.
Der Strand lag friedlich in der Morgensonne und nur ein paar Möwen tummelten sich dort. Hier lässt sich ein Strandtag geniessen.
Eine der drei Asphaltstraßen führt in den Nordwesten der Insel. Einsam liegende Kapellen, verfallene Steinhütten und verstreut liegende kleine Häuser - mehr gibt es nicht zu
sehen.
Eine weitere Straße führt vom Dorfplatz östlich zum Kloster Zoodóchou Pigi. Auf dem Weg dorthin liegen aber noch ein paar schöne Strände, an denen man
oft allein ein Sonnenbad nehmen kann.
Endstation ?
Der schönste Strand an der Südküste ist der Megálos Roúkunas. Hier waren wir jeden Tag, da die Taverne, sie wird von Mutter und Sohn geführt, sehr leckeres Essen zu günstigen Preisen anbietet.
Auch hier war wieder vorheriges "Topfgucken" erlaubt. Man traf sich zur Mittagszeit, saß gemütlich bei leckerem Essen auf der überdachten Terrasse und erzählte über Gott und die Welt. Das
Fußballspiel Griechenland gegen Südkorea haben wir dort auch gemeinsam, mit einem extra herbeigeholten kleinen Fernseher, geschaut. Da die griechische Mannschaft leider verloren hat, gab es
anschließend ein paar Loser-Songs zur Gitarre.
Nach einem traumhaften Sonnenuntergang mussten wir uns leider von Anafi verabschieden. Die Zeit auf Anafi verging viel zu schnell - wir kommen wieder im nächsten
Jahr.